Nancy-Guthrie-Fall: Wurde mutmaßlicher Tatort inszeniert?
Im Fall der verschwundenen Nancy Guthrie gibt es eine neue, beunruhigende Wendung. Der Forensik-Psychologe Gary Brucato hat sich jetzt mit dem Fall befasst und dabei eine erschreckende These aufgestellt: Der vermeintliche Tatort – das Haus der 84-Jährigen in Tucson, Arizona – könnte bewusst inszeniert worden sein. Das berichtet OK! Magazine. Brucato zufolge sei es "durchaus möglich, dass sie nicht wirklich von dort weggebracht oder dort getötet wurde." Nancy Guthrie ist die Mutter von Savannah Guthrie (54), Moderatorin der bekannten US-Morningshow "Today". Seit dem 1. Februar gilt die Seniorin als vermisst.
Brucato erklärt, dass jemand möglicherweise Blut platziert und eine Tür geöffnet habe, um den Eindruck einer Entführung zu erwecken und die eigentlichen Spuren zu verwischen. "Es ist durchaus möglich, dass das woanders passiert ist und jemand Blut vor dem Haus inszeniert hat, die Tür hinten offen ließ und so weiter, um den Eindruck einer Entführung zu erwecken – dabei wurde sie tatsächlich woanders getötet oder ihr Schicksal ereilte sie, leider muss ich das so sagen, woanders", so der Experte. Er beschreibt den oder die Täter als mögliche "Drahtzieher", die gezielt Ermittler in die Irre führen wollten. Darüber hinaus hält Brucato Nancys Überlebenschancen für "extrem gering", da es seit ihrem Verschwinden keinerlei Lebenszeichen von ihr gegeben habe.
Überwachungskameras hatten in der Nacht ihres Verschwindens eine maskierte Person auf Nancys Veranda gefilmt. Blutspuren an der Haustür wurden laut Ermittlern ihr zugeordnet. Ob ein oder mehrere Täter an dem Fall beteiligt sind, haben die Behörden bislang nicht bestätigt. Tochter Savannah gibt seit Nancys Entführung alles, um ihre Mutter wiedersehen zu können. Ende Februar postete sie ein emotionales Video auf Instagram, in dem sie eindringlich um Mithilfe bat. Sie setzte sogar eine Belohnung von bis zu einer Million Dollar aus.






