Vor seinem Tod: Nicholas Brendon war in Skandal verwickelt
Traurige Enthüllungen um Nicholas Brendon (54): Kurz vor seinem plötzlichen Tod soll der frühere Buffy – Im Bann der Dämonen-Star in einen heftigen Rechtsstreit mit einem Bauunternehmer verwickelt gewesen sein. Wie das Magazin People unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, lag der Schauspieler mit der Firma Britton Excavating and Construction Services im Clinch – es ging um umgerechnet mehr als 104.000 Euro und schwerwiegende Vorwürfe. Der Streit drehte sich um Umbauten an seinem Haus im US-Bundesstaat Ohio, wo die Arbeiten eigentlich seine gesundheitlichen Bedürfnisse berücksichtigen sollten. Stattdessen endete alles vor Gericht und mit Anschuldigungen, die von Stalking bis zu AirTag-Tracking reichen.
Aus den Unterlagen geht hervor, dass Nicholas die Baufirma und deren Chef Stephen Britton verklagte, weil die Umbauarbeiten an seinem Haus nicht wie vereinbart fertiggestellt worden sein sollen – obwohl er bereits umgerechnet über 68.000 Euro gezahlt habe. Lediglich ein Zaun im Wert von rund 6.600 Dollar sei gebaut worden, bevor Britton den Vertrag beendet habe. Der Bauunternehmer wiederum beantragte später eine zivilrechtliche Schutzanordnung wegen Stalkings gegen den TV-Star. Er gab bei einer Anhörung an, er habe sich um seine eigene Sicherheit und die seiner Mitarbeiter gefürchtet, nachdem er an seinem Werkzeug eine fremde Ortungsmarke entdeckt habe. Britton behauptete, Nicholas habe ihn mit einem AirTag überwachen wollen, und sprach vor Gericht davon, er habe "immense" Angst um sein Leben gehabt – der Richter lehnte den Antrag jedoch ab.
Nicholas' Tod war am Freitag von seiner Familie über soziale Medien bekannt gegeben worden. Er sei im Schlaf eines natürlichen Todes gestorben, hieß es in dem Statement. In seinen letzten Jahren hatte Nicholas seine Leidenschaft für die Malerei und Kunst entdeckt. "Nicky liebte es, sein begeisterndes Talent mit seiner Familie, Freunden und Fans zu teilen", schrieb die Familie. "Er war leidenschaftlich, sensibel und endlos motiviert, zu kreieren. Diejenigen, die ihn wirklich kannten, verstanden, dass seine Kunst eine der reinsten Reflexionen dessen war, wer er war." Die Angehörigen räumten ein, dass Nicholas in der Vergangenheit mit Problemen zu kämpfen hatte, betonten aber, dass er zum Zeitpunkt seines Todes Medikamente nahm und optimistisch in die Zukunft blickte.






