Trump-Regierung vernichtete Epsteins Akten im großen Stil
Nur wenige Tage nach dem Tod von Jeffrey Epstein (†66) in einem New Yorker Gefängnis im August 2019 soll die damalige Regierung von US-Präsident Donald Trump (79) in großem Stil Dokumente vernichtet haben. Laut neuen Unterlagen des US-Justizministeriums rückte ein spezielles "After-Action-Team" des Bundesgefängnisamts in Jeffreys Zelle im Metropolitan Correctional Center an und durchkämmte seine Unterlagen. Wie aus den jetzt veröffentlichten Akten hervorgeht, wurden die geschredderten Papiere daraufhin in Säcken weggebracht. Zudem soll laut OK! mindestens ein Häftling eingesetzt worden sein, um beim Entsorgen der Akten zu helfen.
In den Dokumenten des Justizministeriums heißt es: "[Geschwärzt] hat noch nie so viele Säcke voller geschredderter Dokumente gesehen, die zum Müllcontainer am Hintereingang des MCC gebracht wurden." Laut OK! soll von etwa vier bis fünf Säcken die Rede gewesen sein. Besonders verdächtig erschien einem Informanten, dass das Team, das eigentlich mit der Untersuchung von Jeffreys Tod beauftragt war, während laufender Ermittlungen Unterlagen vernichtete. "Diejenigen, die [geschwärzt] Anweisungen erteilten, sagten: 'Stell sicher, dass du auch diese Kiste mitnimmst'", heißt es in dem Dokument, in dem auch der stellvertretende Generalinspekteur erwähnt wird.
Parallel zu den neuen Enthüllungen tauchte laut OK! Videomaterial auf, das die Wärter Tova Noel und Michael Thomas in Jeffreys Todesnacht zeigt. Die Aufnahmen belegen, dass die beiden Gefängnismitarbeiter gegen 3:15 Uhr morgens lässig durch den Bereich schlenderten, statt die vorgeschriebenen Zellenkontrollen durchzuführen. Beide sollen Warnhinweise auf ihren Computern ignoriert haben, die darauf hinwiesen, dass Jeffrey nach einem Suizidversuch engmaschig überwacht werden musste. Der Unternehmer soll dann zwischen 21:30 Uhr am 9. August und 6:30 Uhr am nächsten Morgen Suizid begangen haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ermittlungen weiterentwickeln.







