Donald Trump gesteht: Seine Mutter flog auf König Charles
König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) wurden mit einem großen zeremoniellen Empfang am Weißen Haus in Washington von US-Präsident Donald Trump (79) willkommen geheißen. Mit militärischen Ehren und 21 Kanonenschüssen wurde das britische Königspaar feierlich empfangen – und Trump nutzte seine Ansprache nicht nur für politische Worte, sondern auch für eine überraschend persönliche Erinnerung: Seine Mutter sei einst in den jungen Charles verliebt gewesen. "Meine Mutter war verknallt in Charles. Kann man das glauben? Unglaublich, ich frage mich, was sie jetzt denkt", sagte der US-Präsident in seiner Rede.
Kurz zuvor hatte Trump von den Wurzeln seiner Mutter Mary MacLeod erzählt, die auf den schottischen Hebriden geboren wurde. "Meine wundervolle Mutter, Mary MacLeod, wurde in Stornoway, Schottland, auf den Hebriden, geboren. Das ist, was sie das echte Schottland nennen", sagte er. Sie habe royale Auftritte mit Queen Elizabeth II. (†96) stets gebannt am Fernseher verfolgt und dabei immer wieder von Charles geschwärmt: "Schau Donald, wie schön das ist!" und "Charles, der junge Charles, er ist so süß." Neben der persönlichen Anekdote betonte Trump auch die enge Verbindung beider Länder: Seit der Unabhängigkeit der USA "hatten die Amerikaner keine engeren Freunde als die Briten". Mit Blick auf den leichten Regen in Washington scherzte er außerdem: "Was für ein schöner britischer Tag das ist."
Charles und Camilla waren am 27. April zu ihrem offiziellen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Für Charles ist es ein historischer Moment, denn er hält als erster britischer Monarch seit Queen Elizabeth II. im Jahr 1991 eine Rede vor dem US-Kongress. Der Besuch findet anlässlich des 250. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeit statt und soll die "besondere Beziehung" zwischen Washington und London stärken – auch wenn diese zuletzt wegen Spannungen rund um den Iran-Krieg auf eine Probe gestellt wurde.









