

NCIS-Jubiläum: Liebling stirbt nach 18 Jahren den Serientod
Serien-Schock bei Navy CIS: In der gefeierten 500. Folge, die am Dienstag in den USA über die Bildschirme flimmerte, müssen sich die Fans von einem echten Urgestein verabschieden. Ausgerechnet ein absoluter Zuschauerliebling stirbt zum Jubiläum den Serientod. Die Zuschauer der Erfolgsserie traf das völlig unerwartet – entsprechend schockiert fielen auch die Fan-Reaktionen nach der Ausstrahlung aus. Achtung, Spoiler!
Nach 18 Jahren auf dem Bildschirm musste Direktor Leon James Vance in "Navy CIS" den Serientod sterben. In der 500. Folge der US-Krimiserie wird der langjährige NCIS-Direktor von einem korrupten Agenten erschossen. Dargestellt wird die beliebte Figur von Rocky Carroll, der seit der fünften Staffel im Jahr 2008 Teil der Serie ist und bereits in der darauffolgenden Staffel zum Hauptdarsteller befördert wurde. Die emotionale Episode zeigte den Tod der Figur, die sich im Laufe der Zeit zu einem echten Publikumsliebling entwickelt hatte. In einer speziellen Traumsequenz erhielt Vance noch einen würdevollen Abschied: Er wird im Himmel von einer jungen Version des Gerichtsmediziners Donald "Ducky" Mallard empfangen, der von Adam Campbell gespielt wird.
Gegenüber dem Magazin Variety erklärte Rocky, dass er bereits seit November von seinem Ausstieg wusste. "Ich weiß das schon seit November, als mir zum ersten Mal mitgeteilt wurde, was passieren würde", verriet der Schauspieler. Sein Ausscheiden aus der Serie erfolgte demnach nicht auf eigenen Wunsch. Seine letzte Szene, in der Leon James Vance "quasi mit dem Sensenmann spricht und dem Licht entgegengeht, wurde am 11. Dezember gedreht", so der 62-Jährige. Im Interview mit TV Insider fügte er hinzu, dass Studio und Sender etwas "wirklich Spektakuläres" für die Jubiläumsfolge wollten, "etwas, das wirklich Schockwellen durch die NCIS-Fangemeinde senden würde". Auch die Fans zeigten sich in den sozialen Medien schockiert über die dramatische Wendung. "Ich habe nicht damit gerechnet, heute Abend zu weinen, aber hier sind wir! Ich habe diesen Plot Twist überhaupt nicht erwartet!", schrieb ein Zuschauer.
Ganz wird Rocky der "Navy CIS"-Familie aber nicht den Rücken kehren. Im Laufe der Jahre hatte er bereits mehrfach die Regie für einzelne Episoden übernommen, darunter auch für eine Folge der 23. Staffel, die noch nicht ausgestrahlt wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er auch künftig noch weitere Episoden inszenieren wird. Zudem könnte seine Figur trotz des Serientods noch auf dem Bildschirm zu sehen sein. Zur Tradition der Serie gehört es, verstorbene Figuren per Rückblenden oder als Vision eines anderen Charakters auftreten zu lassen. "Ich hätte gerne einer der Charaktere sein wollen, die bis zur allerletzten Episode dabei sind", gestand Rocky im Interview. "Aber nach 18 Staffeln hätte ich nicht um mehr bitten können."








