So schwach wie nie: "Let's Dance" enttäuscht bei den Quoten
Die RTL-Show Let's Dance musste am vergangenen Sonntag einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Da am Freitagabend das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz ausgestrahlt wurde, wurde die Tanzshow ausnahmsweise auf den Sonntag verlegt. Das Ergebnis fiel nun jedoch ernüchternd aus: Nur 2,60 Millionen Zuschauer verfolgten die Sendung, wie das Medienportal DWDL.de berichtet. Damit verzeichnete die aktuelle Ausgabe die schwächste Reichweite in der Geschichte der regulären "Let's Dance"-Folgen. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Tanzshow einen Marktanteil von 16,6 Prozent und musste sich damit der Konkurrenz geschlagen geben.
Den Spitzenplatz in der jungen Zielgruppe sicherte sich ProSieben mit der Sendung Wer stiehlt mir die Show?, wie t-online berichtet. Das Quiz mit Moderator Till Reiners kam auf 18,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und lag damit vor "Let's Dance". Insgesamt schalteten 1,13 Millionen Zuschauer die ProSieben-Show ein, 790.000 davon in der jungen Zielgruppe. In der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen blieb RTL mit 14,6 Prozent zwar vor ProSieben, doch am Ende setzte sich laut Quotenmeter ein anderer Sender klar durch: Der Krimiklassiker "Polizeiruf 110" in der ARD erreichte mit der Folge "Goldraub" beeindruckende 7,64 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 30,2 Prozent.
Die aktuellen Zahlen fügen sich in eine Serie enttäuschender Quoten für "Let's Dance" ein. Bereits in den Wochen zuvor hatte die Show mit rückläufigen Zuschauerzahlen zu kämpfen. Während der "Wer tanzt mit wem?"-Abend Ende Februar noch 3,19 Millionen Menschen erreichte, rutschte die Sendung Mitte März erstmals unter die Drei-Millionen-Marke. Die Verlegung auf den Sonntag dürfte die ohnehin angespannte Situation zusätzlich verschärft haben, da viele Zuschauer die Tanzshow traditionell freitags verfolgen. Ob "Let's Dance" nach der Rückkehr auf den gewohnten Sendeplatz wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann, bleibt abzuwarten.








