Prinz Harry: Flirt mit Reporterin? Chatverläufe vor Gericht
Prinz Harry (41) gerät in einem laufenden Gerichtsverfahren in London zunehmend unter Druck. Im Rahmen seines Prozesses gegen den Verlag "Associated Newspapers" sind jetzt intime Chatnachrichten des 41-Jährigen öffentlich geworden, die seine eigenen Aussagen vor Gericht infrage stellen. Harry hatte erklärt, keine privaten Beziehungen zu Journalisten unterhalten zu haben – als Beleg dafür, dass entsprechende Medieninformationen über ihn nur illegal beschafft worden sein könnten. Doch nun vorgelegte Chats zeichnen ein anderes Bild: Der Royal soll vor rund 15 Jahren über Facebook in engem Kontakt mit der Journalistin Charlotte Griffiths von der "Mail on Sunday" gestanden haben. In den Chats nannte sie ihn "Mr. Mischief" – auf deutsch soviel wie "Herr Unfug" – und "H Bomb", während er sie mit "Sugar" – Kosename ähnlich wie "Süße/r" – ansprach.
Die Nachrichten, die ab dem 4. Dezember 2011 ausgetauscht worden sein sollen, zeigen eine vertraute Verbindung zwischen den beiden. Charlotte schrieb über ein "lustiges Wochenende voller Unfug", und Harry antwortete ihr: "Ich vermisse unsere gemütlichen Filmabende!" Laut Angaben der Reporterin hatten sie sich bereits 2011 bei einer Wochenendparty des Filmproduzenten Arthur Landon kennengelernt. Zu dieser Zeit war Harry gerade frisch von seiner damaligen Freundin Chelsy Davy (40) getrennt. Wie die Zeitung The Times berichtet, soll Harry die Journalistin im Jahr 2012 sogar erneut zu einer Feier eingeladen haben. Zudem habe Charlotte ausgesagt, dass Harry bei einer weiteren Veranstaltung bereits vor der offiziellen Bekanntgabe über die Schwangerschaft von Kate gesprochen habe.
Vor Gericht äußerte sich Harry zu dem Kontakt und versuchte, die Situation zu erklären. "Das erste Mal, dass ich Ms. Griffiths traf, war tatsächlich bei einem Wochenende mit Freunden, und ich hatte damals keine Ahnung, dass sie Journalistin war", erklärte der Herzog von Sussex. Nachdem er dies erfahren habe, habe er den Kontakt beendet. Harry klagt gemeinsam mit weiteren Prominenten, darunter auch Elton John (79), gegen den Verlag wegen mutmaßlich rechtswidriger Informationsbeschaffung. Charlotte Griffiths, die seit 2008 für die "Mail on Sunday" arbeitet, hatte wie Harrys Ex-Freundin Chelsy an der Universität Leeds studiert.









