

"Harry Potter"-Serie: Neue Stars verdienen nur die Hälfte
Mit der Serie schlägt das Harry Potter-Universum Ende des Jahres ein neues Kapitel auf. Die HBO-Max-Produktion soll neue Wege einschlagen und castete komplett neue Darsteller. Die Geschichte des Zauberschülers Harry soll ganz von vorne beginnen, weshalb für die erste Staffel natürlich Kinder im passenden Alter gecastet wurden – die titelgebende Hauptrolle spielt Dominic McLaughlin, Harrys Freunde Hermine und Ron werden von Arabella Stanton (11) und Alastair Stout verkörpert. Doch egal, wie groß die Serie sein mag – die drei Kids sollen deutlich weniger verdienen als die ursprünglichen Darsteller Daniel Radcliffe (36), Emma Watson (35) und Rupert Grint (37) Anfang der 2000er. Wie The Sun berichtet, bekommen Dominic, Alastair und Arabella etwa 573.000 Euro für die erste Staffel. Das ist zwar viel Geld, aber Daniel soll für "Harry Potter und der Stein der Weisen" 2001 fast das Doppelte bekommen haben.
Laut Celebrity Net Worth wurde Daniel etwa 1,1 Millionen Euro für den Film bezahlt – und das mit damals gerade mal zwölf Jahren. Aufgrund des Erfolgs des ersten Films wurde die Gage für die Nachfolger noch mal angehoben. Am Ende verdiente der Brite wohl um die 43 Millionen Euro mit allen sieben Fantasy-Streifen, Tantiemen nicht mit eingerechnet. Diese Zahlen sind allerdings nicht offiziell. Emma und Rupert sollen derweil als Nebendarsteller unter einer Million Euro bekommen haben, aber auch das ist nur eine Schätzung. Warum die Darsteller der Serie so deutlich weniger Geld bekommen, ist nicht ganz klar. Dennoch ist der Betrag für so einen jungen Menschen enorm viel. "Das ist ein heftiger Zahltag für die drei Kinder, die noch nicht einmal ihre Teenager-Jahre erreicht haben – und das ist erst der Anfang. [...] Wenn es so weitergeht, sind sie Multimillionäre, bevor sie 18 Jahre alt sind", meint ein Insider.
Ob die Serie wirklich über mehrere Staffeln weitergeführt wird, wird sich allerdings noch zeigen. Denn Fakt ist, das Remake von "Harry Potter" spaltet die Potterheads, wie die Fangemeinde genannt wird. Die Neugierde ist zwar da, wie die überwältigenden Klickzahlen des ersten Trailers zeigen, aber viele Fans sind der Ansicht, dass keine Serie die kultigen Filme ersetzen kann. Die Darsteller der Filme sind derweil anderer Meinung. Rupert betonte bereits, sich zu freuen, seinen Zauberstab weitergeben zu dürfen. Sowohl er als auch Daniel schrieben ihren Nachfolgern Briefe. Draco-Malfoy-Darsteller Tom Felton (38) steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. "Ich habe eine Nachricht geschickt. Das war mir wichtig", meinte der Brite im Podcast "Happy Sad Confused". Er habe seinem Nachfolger Lox Pratt und auch dessen Eltern sogar seine Telefonnummer gegeben.





