Madonna unter Beschuss: Fans zweifeln Coachella-Auftritt an
Madonnas (67) Gastauftritt bei Sabrina Carpenters (26) Headliner-Show beim Coachella-Festival 2026 hat im Netz für heftige Diskussionen gesorgt. Die Popsängerin erschien am Freitagabend in einem lila Korsett mit kurzen Shorts, passenden Handschuhen und Stiefeln auf der Bühne und performte gemeinsam mit Sabrina Teile ihrer Hits "Vogue" und "Like a Prayer". Doch was als spektakulärer Moment gefeiert werden sollte, überschatteten schnell heftige Playback-Vorwürfe: Zahlreiche Fans warfen Madonna vor, nicht live gesungen zu haben, und bezeichneten sie auf der Plattform X kurzerhand als "Betrügerin".
Die Reaktionen im Netz fielen scharf aus. "Madonna wurde von einem sehr laut aufgedrehten Backing-Track unterstützt. Man könnte das Lippensynchronisierung nennen. Ich würde dem nicht widersprechen", schrieb ein Nutzer. Andere stören sich nicht nur am mutmaßlichen Playback, sondern auch an der Performance an sich: So kommentierte ein Fan, Madonna hätte "einen besseren Job beim Lipsyncen" machen können, während ein anderer behauptete, "Madonna hat immer schrecklich gesungen" und wäre ohne ihre Bühnenoutfits und ihr provokantes Auftreten nie so berühmt geworden. Auch Sabrina blieb nicht verschont – mehrere Kommentatoren meinten, auch sie habe bei ihrer Performance auf einen Backing-Track zurückgegriffen.
In diesem Zusammenhang erinnerten einige Fans an Elton Johns (79) Kritik an Madonna: Der britische Musiker hatte sie in einem Ausbruch im Jahr 2012 als "Jahrmarkt-Stripperin" bezeichnet und erklärt, Künstler, die Playback singen, sollten sich schämen. Der jahrelange Streit zwischen den beiden Pop-Ikonen wurde erst 2023 beigelegt. Auf der Bühne selbst gab sich Madonna unterdessen emotional und erinnerte das Publikum daran, dass sie vor genau 20 Jahren ebenfalls beim Coachella-Festival aufgetreten war. "Es war ein Nervenkitzel – und es ist ein Nervenkitzel, wieder hier zu sein. Das ist ein Moment, in dem sich der Kreis schließt", sagte sie laut Page Six.









