Warum Prinzessin Kate fast nie auf ihre Mäntel verzichtet
Wer Prinzessin Kate (44) bei öffentlichen Auftritten beobachtet, wird eine Gemeinsamkeit kaum übersehen können: Fast immer trägt die Prinzessin von Wales einen langen Mantel in A-Linien-Form. Ob beim Empfang des US-Präsidenten auf Schloss Windsor im September 2025, bei dem sie ein bordeauxrotes Modell von Emilia Wickstead wählte, beim Staatsbesuch des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (70) im November in einem blauen Alexander-McQueen-Entwurf oder beim Commonwealth-Gottesdienst im März 2026 in einem kobaltblauen Mantelkleid von Catherine Walker – der Mantel scheint fester Bestandteil ihrer Garderobe zu sein. Dahinter steckt, wie die Daily Mail berichtet, kein persönliches Modediktat, sondern ein altes königliches Protokoll.
Demnach ist es Kate und anderen weiblichen Mitgliedern des britischen Königshauses schlicht verboten, ihren Mantel bei öffentlichen Terminen abzulegen. Das Ablegen der äußersten Kleidungsschicht in der Öffentlichkeit gelte gemäß königlichen Standards als "unweiblich" – und das sogar im Hochsommer, berichtet die Daily Mail. Der Mantel muss dabei stets lang genug sein, um bis unter das Knie zu reichen, und aus einem angemessenen Stoff gefertigt sein. Weitere Regeln betreffen auch andere Kleidungsstücke: Röcke dürfen nicht über das Knie gehen, und Hüte sind bei formellen Anlässen in Innenräumen grundsätzlich verboten – außer nach 18 Uhr.
Trotz dieser strengen Vorgaben gelingt es Kate immer wieder, innerhalb der modischen Grenzen ihren ganz eigenen Stil zu zeigen. Während der Schnitt der Mäntel stets ähnlich ausfällt, spielt sie mit unterschiedlichen Designs, Materialien und Farben. Dabei wählt sie ihre Outfits oft mit symbolischer Absicht: Für einen Besuch bei ukrainischen Familien trug sie ein Modell in Marine und Gelb – den Farben der ukrainischen Flagge. In Pontypridd, Wales, erschien sie in einem scharlachroten Mantel, der das Symbol des roten Drachen im walisischen Wappen aufgriff. Gelegentlich trägt sie auch Schmuckstücke, die einst Prinzessin Diana (†36) oder der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) gehörten, als persönliche Hommage.








