Neuer Job: Darum will Nicole Kidman Sterbebegleiterin werden
Nicole Kidman (58) möchte Sterbebegleiterin werden und ist überzeugt, genau den richtigen Charakter für diese besondere Aufgabe mitzubringen. Bei einem "HISTORYTalks"-Event in Philadelphia sprach die Schauspielerin mit Moderatorin Hoda Kotb über ihre neue Berufung. Der Wunsch, Sterbende und ihre Familien in der letzten Lebensphase zu begleiten, entstand nach dem Tod ihrer Mutter Janelle Ann Kidman im September 2024. Gegenüber People erklärte Nicole: "Es ist faszinierend. Es ist sehr schön, und man muss einen bestimmten Persönlichkeitstyp haben, um das tun zu können – aber ich habe herausgefunden, dass ich tatsächlich dieser Typ bin."
Eine Sterbebegleiterin, so beschrieb es die Schauspielerin, begleitet Menschen in der letzten Lebensphase, unterstützt Familien und ist unparteiisch präsent. Nicole betonte, wie wichtig diese Rolle angesichts steigender Lebenserwartungen und der Einsamkeit sei, mit der viele Menschen am Lebensende konfrontiert sind. "Es gibt immer Leid im Leben. Aber wenn es Menschen gibt, die dabei helfen können und die diese letzten Phasen weniger schmerzhaft gestalten können, sodass man Verbundenheit und Liebe spüren kann, dann ist das eine wundervolle Sache", sagte sie. Die Reaktionen auf ihre neue Berufung seien gemischt: Manche seien verwundert, andere neugierig – Nicole selbst lachte dabei.
Beim Filmfestival in Venedig im September 2024 erlebte Nicole die härteste Zeit ihres Lebens. Kurz bevor sie für "Babygirl" den Volpi Cup als beste Schauspielerin entgegennehmen sollte, bekam sie die Nachricht vom Tod ihrer Mutter. "Ich war gerade im Begriff, auf die Bühne zu gehen, als ich erfuhr, dass meine Mutter gestorben war. Ich bin sofort zurück in mein Zimmer in Venedig gegangen, ins Bett gestiegen und war komplett am Boden. Ich hatte keine Ahnung, wie ich weitermachen oder funktionieren sollte", sagte sie laut Hollywood Reporter. In derselben Nacht versuchte sie noch, die Stadt zu verlassen: "Ich erinnere mich, wie ich nachts in ein Boot auf dem Kanal gestiegen bin und versucht habe, irgendwie zum Flughafen zu finden, und dann umkehrte und dachte: Ich schaffe das nicht mal."







