Glücksspielwerbung: Capital Bra soll 250.000 Euro zahlen
Capital Bra (31) steckt in ernsten Schwierigkeiten: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat ein Zwangsgeld in Höhe von 250.000 Euro gegen den Berliner Rapper festgesetzt. Der Vorwurf lautet, dass er auf seinen Social-Media-Kanälen wiederholt illegales Online-Glücksspiel gespielt und dafür Werbung gemacht haben soll. Laut der Behörde filmte er sich selbst beim Spielen auf nicht erlaubten Casino-Seiten und verbreitete diese Aufnahmen in Livestreams und Videos, darüber berichten unter anderem Stern und BILD. Darüber hinaus sollen entsprechende Seiten dauerhaft über Banner beworben worden sein. Die Zustellung des Zwangsgeld-Bescheids erfolgte am vergangenen Samstag bei einem Club-Konzert in Wiesbaden – mit Unterstützung der Polizei.
Das Verfahren gegen Capital Bra war bereits im Oktober 2025 eingeleitet worden. Die GGL erklärte, dass der Rapper weder auf eine Anhörung noch auf eine anschließende Untersagungsverfügung reagiert habe, woraufhin das Zwangsgeld festgesetzt wurde. GGL-Vorstand Ronald Benter machte dabei deutlich: "Wir schrecken auch vor bekannten Namen nicht zurück." Sein Management hingegen teilte gegenüber BILD mit, dass weder der Rapper selbst noch jemand aus seinem Team eine solche Zwangsgeldforderung erhalten oder angenommen habe.
Die Nachrichten rund um das Zwangsgeld fallen in eine turbulente Phase für den 31-Jährigen. Erst kürzlich hatte er mit einem Livestream aus einem Rettungswagen für Schlagzeilen gesorgt, in dem er sichtlich desorientiert wirkte und angab, mehrere Drogen konsumiert zu haben. Sein Manager Drilon hatte den Vorfall öffentlich thematisiert und erklärt, dass ein Fan dem Rapper bei einer Show die Substanzen zugesteckt habe. Er richtete daraufhin einen Appell an die Community, Capital nicht weiter in Versuchung zu führen. Inzwischen soll es dem Rapper den Angaben seines Managements zufolge wieder besser gehen.









