Nach Hüftgold-Kritik: Capital Bra bekommt zusätzliche Shows
Capital Bra (31) hat das Ballermann-Opening gerockt und damit ganz nebenbei einen handfesten Branchenbeef losgetreten. Beim Saisonstart im Megapark auf Mallorca stand der Berliner Musiker gemeinsam mit Haftbefehl (40) auf der Bühne und verwandelte den sonst eher schlagerdominierten Club in eine vibrierende Rap-Arena. Doch während viele Fans die neue Mischung der Genres feierten, meldete sich mit Ikke Hüftgold (49) ein prominenter Kritiker zu Wort. Der Ballermann-Star schoss scharf gegen die Auftritte der Rapper und zog dabei vor allem über deren Drogenvergangenheit her. Nun haben Capital Bra und sein Manager Drilon reagiert – und der Megapark lässt den "Bratan" prompt noch häufiger auftreten.
Ikke störte sich nicht nur am Stilbruch in der Programmpolitik des Kult-Clubs. Der Sänger nahm vor allem das Image von Capital Bra und Haftbefehl ins Visier, die beide in der Vergangenheit offen über ihren Drogenkonsum gesprochen hatten. In dem Statement erklärte der Partyhit-Star: "Der eine kokst sich im wahrsten Sinne des Wortes die Nase weg und zeigt das in einer Doku. Der andere filmt sich bei einem Drogenabsturz selbst." Der Umgang mit dem Thema sei für ihn kaum noch tragbar: "Da hinterfrage ich mich auch selbst immer wieder, ob es richtig ist, das zu propagieren." Zusätzlich warnte er davor, dass teure Rap-Acts den langjährigen Schlagermarkt am Ballermann gefährden könnten. Diese Künstler würden laut Ikke das Drei- bis Fünffache der Gage eines typischen Mallorca-Sängers kosten und damit ein etabliertes System ins Wanken bringen.
Die Antwort aus dem Rap-Lager ließ allerdings nicht lange auf sich warten und das Management des Megaparks reagierte mit einem deutlichen Signal: Statt die Zusammenarbeit zu reduzieren, wurden die geplanten Auftritte des Rappers sogar ausgeweitet. Ursprünglich war der nächste Gig erst in einigen Wochen geplant, nun steht schon am 2. Mai ein zusätzlicher Termin im Kalender, wie Capital in seiner Instagram-Story wissen ließ. Insgesamt wird er in diesem Sommer gleich 14-mal im Megapark auftreten. Für den Künstler, der nach seinem jüngsten Drogenrückfall erst vor wenigen Tagen auf eben dieser Bühne sein Comeback gefeiert hatte, bedeutet die verlängerte Megapark-Residency einen äußerst intensiven Partysommer unter den Augen von Fans und Kollegen – und überzeugten Kritikern wie Ikke Hüftgold.









