Dieses Problem hat Luke Hemsworth wegen weltberühmter Brüder
Luke Hemsworth (45) spricht offen darüber, wie sehr er seine Brüder Chris Hemsworth (42) und Liam Hemsworth (36) schätzt – und gleichzeitig spürt, dass ihr globaler Ruhm eine Art unsichtbaren Rahmen um seine eigene Karriere bildet. Schon früh bemerkte er, dass sein Nachname automatisch Bilder im Kopf anderer erzeugt: Muskelrollen, Blockbuster, Superhelden. Für Luke, der sich eher über Charaktertiefe und Bodenständigkeit definiert, war das oft ein merkwürdiger Startpunkt. Er beschreibt es nüchtern: "Wenn ich einen Raum betrete, muss ich ganz genau sagen, wer ich bin, aber es ist trotzdem verwirrend", erzählt der australische Schauspieler jetzt in einem Interview mit The Guardian.
Luke nimmt die ständigen Namensverwechslungen mit Humor, macht aber deutlich, dass ihn das Thema schon lange begleitet. Bei einem Vorfall auf dem roten Teppich sei ihm endgültig der Kragen geplatzt, wie er lachend schildert. "Ich wurde tatsächlich bei der 'Beast'-Premiere als Liam Hemsworth vorgestellt", erinnert er sich. Anschließend habe sich der Verantwortliche bei ihm entschuldigt und erklärt, er habe einen kompletten Blackout gehabt. Grundsätzlich sei es für Luke nicht nur lustig, Teil des Hemsworth-Clans zu sein: Er erzählte, dass viele Menschen glauben würden, der berühmte Nachname öffne ihm automatisch alle Türen in Hollywood. In seiner Realität habe der Name jedoch eher für zusätzlichen Druck gesorgt. "Deshalb muss ich mir meiner Fähigkeiten sehr bewusst sein und sicherstellen, dass ich wirklich gut vorbereitet bin. Das klingt zwar selbstverständlich, aber ich musste wirklich hart daran arbeiten und mich intensiv mit diesem Aspekt meines Spiels auseinandersetzen", so Luke.
Privat pflegt die berühmte Brüderrunde enge Rituale. Der sonntägliche UFC-Abend ist fester Treffpunkt, bei dem es laut Luke regelmäßig in freundschaftliches Ringen ausartet. Untereinander wird gern geneckt: "Liam sagt, er sei noch nie geschlagen worden, aber glaubt kein Wort davon", witzelte Luke im Gespräch mit The Guardian. Als Ältester trägt er nach eigener Aussage trotzdem auch das meiste Gepäck der Vergleiche, nicht zuletzt wegen seiner geringeren Körpergröße im Vergleich zu Chris und Liam. Gleichzeitig denkt der Schauspieler immer wieder über gemeinsame Projekte mit seinen Brüdern nach. Die drei sprechen seit Längerem darüber, einmal zusammen vor der Kamera zu stehen, und halten Ausschau nach einem passenden Stoff. Dass die Familie trotz Startrubel zusammenhält, zeigt sich in ihren einfachen Gewohnheiten zwischen Wohnzimmer, Leinwandleidenschaften und kleinen Sticheleien unter Brüdern.









