Denise Richards kann sich Unterhalt an den Ex nicht leisten
Es ist ein teurer Tag vor Gericht für Denise Richards (55): Ein Richter entschied am Montag, dass Denise ihrem Noch-Ehemann Aaron Phypers 5.000 Dollar (4.269 Euro) im Monat an Ehegattenunterhalt zahlen muss. Zusätzlich soll sie weitere 30.000 Dollar (25.614 Euro) für Aarons Anwaltskosten übernehmen, wie unter anderem The California Post berichtet. Im Gerichtssaal soll Denise den Schock kaum verbergen haben können – laut dem Blatt murmelte sie nach Verkündung des Beschlusses: "Ich kann mir das nicht leisten". Bei der Anhörung argumentierte sie, dass bestimmte Finanzunterlagen nicht öffentlich einsehbar sein sollten – ein Anliegen, dem der zuständige Richter stattgab. Laut Gerichtsdokumenten handelt es sich um sensible Informationen zu ihren Einnahmen, Investitionen und geschäftlichen Aktivitäten.
Der Rechtsstreit der beiden Ex-Partner zieht sich bereits seit einiger Zeit hin. Aaron hatte im Juli die Scheidung eingereicht und in den Unterlagen erklärt, er verfüge derzeit über kein geregeltes Einkommen. Er habe nur 200 Dollar (171 Euro) und versuche "einfach nur zu überleben". An einer Stelle gab er zu, er könne sich "kein Essen leisten" und habe "kein warmes Wasser" – eine Situation, die er als "peinlich" bezeichnete. Er gab zudem an, Denise verdiene monatlich rund 250.000 Dollar (213.000 Euro) – unter anderem über OnlyFans, mit Markendeals, TV-Engagements und öffentlichen Auftritten. Auch Denise selbst hatte im Zuge des laufenden Verfahrens zunächst Unterhalt von Aaron verlangt. Der Richter entschied nun aber gegen sie. Es handelt sich um eine vorläufige Regelung, während das Scheidungsverfahren weiterläuft.
Denise und Aaron hatten 2018 geheiratet, nachdem sie ihre Beziehung zuvor eine Zeit lang aus der Öffentlichkeit herausgehalten hatten. Später traten die beiden gelegentlich gemeinsam bei Events und in der Realitywelt auf, wo sie sich als eingespieltes Team präsentierten, bevor private Spannungen öffentlich wurden. Denise wirft ihrem Ex körperliche und emotionale Gewalt vor und erzielte im November 2025 eine fünfjährige einstweilige Verfügung gegen ihn. Aaron bestreitet die Vorwürfe vehement und bezeichnete sie als "nicht wahr". Zudem streiten beide darüber, wem die Rechte an den OnlyFans-Fotos gehören – Aaron behauptet, viele davon selbst aufgenommen zu haben.









