Rückschlag: Pussycat Dolls streichen fast alle US-Konzerte
Für die Fans der Pussycat Dolls sind es bittere Zeiten: Die Girlgroup um Frontfrau Nicole Scherzinger (47) hat nur wenige Wochen vor dem geplanten Start ihrer großen "PCD Forever"-Tour fast alle Konzerte in Nordamerika gestrichen. Statt dutzender Shows steht in den USA jetzt nur noch ein einziger Auftritt im Kalender. Auf Instagram erklärten die Musikerinnen, die aktuell als Trio mit Nicole, Ashley Roberts (44) und Kimberly Wyatt (44) unterwegs sind, dass sie sich diese Absage nicht leichtgemacht haben. Konkrete Gründe wie etwa Probleme mit der Organisation nennen die Stars nicht, in US-Medien ist allerdings von mangelnder Nachfrage und schwachen Ticketverkäufen die Rede.
In dem Statement sprechen die Sängerinnen von einer "schwierigen und herzzerreißenden Entscheidung" und betonen, sie hätten gehofft, ihre neue Show zu Fans in aller Welt zu bringen. Nachdem sie aber den Tourplan für Nordamerika noch einmal genau geprüft hätten, seien nun alle US-Konzerte bis auf eines gestrichen worden. Komplett verzichten müssen amerikanische Fans aber nicht: Einziger verbliebener US-Gig ist ein Auftritt bei einem Pride-Musikfestival in Los Angeles, der wie geplant stattfinden soll. Shows in Großbritannien, Irland und auf dem europäischen Festland sind von den Änderungen nicht betroffen – dort wollen die Pussycat Dolls weiter auftreten, darunter auch in München und Düsseldorf.
Gerade der Pride-Termin in Los Angeles hat für die Band eine besondere Bedeutung. "Wir könnten uns keinen bedeutungsvolleren Ort vorstellen, um mit unseren Fans zu feiern", erklärten die Sängerinnen und hoben hervor, wie viel Unterstützung sie in ihrer Karriere von der LGBTQ+-Community bekommen haben. Die Pussycat Dolls, die Anfang der 2000er als sechsköpfige Formation berühmt wurden, hatten sich 2010 zunächst getrennt und nach ihrem ersten Comebackversuch mit der Single "React" und einer geplanten Reunion-Tour immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen – unter anderem durch die Corona-Pandemie und einen Rechtsstreit zwischen Nicole und Bandgründerin Robin Antin (64), der inzwischen beigelegt ist.








