Schwere Vorwürfe: Nilam Farooq macht Fehlgeburt öffentlich
Nilam Farooq (36) hat sich jetzt im Podcast "Sounds Familia" mit ihrer Hebamme Sissi Rasche zu einem äußerst schmerzhaften Erlebnis geäußert: Die Schauspielerin hatte eine Fehlgeburt – und das ausgerechnet während laufender Dreharbeiten. Besonders erschütternd: Als sie die Produktion um eine freie Stunde bat, um zum Arzt fahren zu können, stieß sie auf komplettes Unverständnis. Den genauen Grund ihres Arztbesuchs wollte sie den Verantwortlichen dabei nicht nennen und teilte stattdessen mit: "Ich habe einen medizinischen Notfall. Ihr müsstet mir eine Stunde irgendwie, wenn ich drehe, müsstet ihr die freischaufeln. Ich fahre mit einem Fahrer schnell zum Arzt. Ich muss dahin."
Die Produktion lehnte diese Bitte jedoch schlicht ab. Nilam fuhr trotzdem zum Arzt – und trug danach die Konsequenzen. "Die Produktion war nicht bereit, mir diesen Zeitslot zu geben, und am Ende war ich [...] die Komplizierte", schildert sie im Podcast. Darüber hinaus sprach die 36-Jährige auch darüber, wie sich eine Fehlgeburt für Betroffene anfühlt: "Es ist eine psychische Belastung, die ist so, so krass, weil es ein Todesfall ist. Es ist ein Verlust, es ist ein Liebeskummer, es ist ein Aufgeben von ganz vielen Vorstellungen, die du hattest." Es sei zudem eine "neue Angst, die aufgemacht wird für die Zukunft", die immer bleiben würde.
Im Podcast erklärte Nilam auch, warum sie ihre Mutterschaft so lange aus der Öffentlichkeit herausgehalten hat. Schon vor der Geburt ihres Kindes habe sie es grundsätzlich besser gefunden, wenn Personen des öffentlichen Lebens ihr Privatleben nicht zu sehr nach außen tragen. Dieses Bedürfnis nach Schutz hat sich mit dem Muttersein noch einmal verstärkt – auch, weil sie in der Vergangenheit Erfahrungen mit einem Stalker gemacht hatte. "Ich möchte nichts rausgeben, was in irgendeiner Form auch nur ansatzweise dazu einlädt, dieses Kind oder meine Mutterschaft anzugreifen", betonte sie. Im April hatte sich Nilam dann dennoch dazu entschlossen, auf Instagram öffentlich zu machen, dass sie bereits Mutter ist und erneut ein Kind erwartet.






