Harrys Wunden: Besuch von Charles entfacht alte Konflikte
König Charles III. (77) hat die USA besucht – und die Bilder seines Aufenthalts scheinen Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) schwer zu belasten. Während des viertägigen Staatsbesuchs wurde der 77-jährige Monarch mit allen protokollarischen Ehren empfangen, darunter ein Empfang im Weißen Haus, bei dem er herzlich lachend neben Donald (79) und Melania Trump (56) zu sehen war. Fotos dieser Herzlichkeit gingen um die Welt – und trafen Harry und Meghan laut Insidern bis ins Mark. Gegenüber dem Magazin OK! schildern Quellen, dass der Besuch für das Paar "zutiefst verstörend" gewesen sei und alte Wunden wieder aufgerissen habe.
Die Schwierigkeit liege laut den Insidern vor allem darin, dass Trump in der Vergangenheit wiederholt öffentlich über Harry und Meghan hergezogen hat – zuletzt im Zusammenhang mit Harrys Ukraine-Besuch, bei dem der Herzog für mehr internationales Engagement plädiert hatte. Trump soll seine Kritik an Harry daraufhin erneuert haben und Charles gleichzeitig als "meinen Freund" bezeichnet haben. "Es ist für Harry unglaublich schwer, mit anzusehen, wie sein Vater so öffentlich entspannt und im Einklang mit jemandem wirkt, der sich die Mühe gemacht hat, ihn und Meghan kleinzumachen", so die Quelle. Harry habe sich dennoch dazu entschieden, ruhig zu bleiben und nicht zu reagieren, um die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen. Er wisse, dass Charles als König bei Staatsempfängen seine persönlichen Auffassungen hintenanstellen müsse. Für Meghan hingegen sei vor allem das Schweigen der Königsfamilie belastend – das Gefühl, dass keine Gegenwehr komme, verstärke den Eindruck, schutzlos der Kritik ausgeliefert zu sein. "Sie und Harry leiden praktisch an einer Form von PTSD wegen Charles' US-Besuch", zitiert die Quelle einen Insider.
Das Bild, das die Insider zeichnen, passt zu dem, was zuletzt über die Gefühlslage des Paares bekannt wurde: Harry und Meghan sollen hinter den Kulissen deutlich unglücklicher sein, als sie nach außen zeigen. Die Beziehung zwischen Harry und seinem Vater gilt schon länger als angespannt. Zuletzt trafen sich die beiden im September kurz zu einem Nachmittagstee in Clarence House, ihr erstes Treffen nach 19 Monaten ohne Kontakt. Seither sollen Harrys Bemühungen um eine Annäherung nur schleppend vorankommen, während innerhalb des Königshauses offenbar weiterhin Kräfte wirken, die eine Versöhnung erschweren.








