Wutausbrüche? Prinz William soll König Charles erschrecken
Prinz William (43) soll seinen Vater König Charles III. (77) mit seinem hitzigen Temperament regelrecht in Angst versetzen – das behauptet jetzt der Autor Christopher Andersen in einem neuen Enthüllungsbuch. In seinem Werk "Kate! The Courage, Grace, and Power of the Woman Who Will Be Queen" (zu Deutsch: "Kate! Der Mut, die Anmut und die Macht der Frau, die Königin sein wird") zeichnet er das Bild eines Prinzen, der zwar als höflich und rücksichtsvoll gilt, in familiären Konflikten aber laut werden kann. Auch gegenüber Page Six berichtet der Royal-Experte, dass William besonders im Umgang mit Charles die Stimme erhebe und dabei nicht zimperlich sei. "Wenn er frustriert ist, wird er laut", sagt er. Ein ehemaliger Angestellter von Highgrove will mehrere dieser lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn miterlebt haben und schildert eine Atmosphäre, die man so im Königshaus eher nicht erwartet hätte.
Dem Ex-Mitarbeiter zufolge, auf dessen Aussage sich der Autor stützt, erleben die Angestellten selbst den Thronfolger als "liebenswürdig" und "rücksichtsvoll". Zudem schreie er weder seine Frau, Prinzessin Kate (44), noch seine Kinder an. Die Donnerstimme richte sich vielmehr gegen Charles: In Streitmomenten könne William regelrechte Wutanfälle bekommen und übertöne dabei sogar den König. "William hat eine riesige, dröhnende Stimme. Viel lauter als die seines Vaters, das vergisst man nicht so schnell", wird der frühere Mitarbeiter im neuen Enthüllungsbuch zitiert. Ein möglicher Streitpunkt könnte sein, dass Charles seinen Thron noch nicht an William abgeben möchte. Auch Prinz Harry (41) wurde nach eigenen Angaben schon Zeuge und Ziel dieser hitzigen Seite: In seinen Memoiren "Reserve" schildert Harry eine heftige Auseinandersetzung um seine Frau Meghan, bei der William ihn gepackt und zu Boden gestoßen habe. Harry sei dabei auf einem Hundenapf gelandet, der unter seinem Rücken zerbrach.
Dass William zuweilen aufbrausend sein kann, überrasche nicht wirklich, sagt Christopher Andersen – denn auch Charles habe "ein Temperament wie der Vesuv". In einem früheren Buch beschrieb der Autor, wie der heutige König aus Frust ein Waschbecken aus der Wand gerissen haben soll, nachdem ein Manschettenknopf im Abfluss verschwunden war. International für Schlagzeilen sorgte zudem ein Moment kurz nach dem Tod von Queen Elizabeth II. (†96), als Charles sich vor laufenden Kameras über einen undichten Füller ärgerte und sagte: "Ich kann dieses verdammte Ding nicht ausstehen." Während der Palast zu den aktuellen Enthüllungen keine Stellung nehmen wollte, zeigen die Berichte, dass es hinter den Palastmauern offenbar immer wieder zu hitzigen Szenen zwischen Vater und Sohn kommt, die in der Öffentlichkeit sonst kaum sichtbar sind.








