Matthew Perrys früherem Assistenten drohen drei Jahre Haft
Kenneth Iwamasa, der frühere Assistent des verstorbenen "Friends"-Stars Matthew Perry (†54), steht kurz vor seiner Urteilsverkündung – und die Staatsanwaltschaft macht ernst. Wie TMZ berichtet, fordern die Ankläger für ihn eine Gefängnisstrafe von 41 Monaten, also knapp dreieinhalb Jahren, sowie drei weitere Jahre auf Bewährung. Kenneth soll maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass Matthew im Oktober 2023 an einer Ketamin-Überdosis starb. Der Assistent soll dem Schauspieler das Betäubungsmittel nicht nur beschafft, sondern es ihm auch gespritzt haben – darunter offenbar auch jene Dosis, die am 28. Oktober 2023 zu dessen Tod führte.
Laut den Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, war Kenneth laut Staatsanwaltschaft "die einzige Person, die eindeutige Warnsignale" erkannte, dass Matthew in Gefahr war. Im Sterbemonat des Schauspielers soll er ihn gleich zweimal bewusstlos in seinem Haus aufgefunden haben. Dennoch soll er in den Tagen vor dessen Tod aktiv Beweise vernichtet haben: Er entsorgte sowohl gebrauchte als auch ungebrauchte Ketamin-Ampullen und erklärte gegenüber einem Mittelsmann, er habe "alles gelöscht". Zusammen mit dem Arzt Salvador Plasencia und dem Mittelsmann Erik Fleming – beide wurden bereits verurteilt – soll er ein Netzwerk zur Beschaffung der Droge gebildet haben. Plasencia soll Kenneth dabei sogar gezeigt haben, wie und wo er Perry zu injizieren hatte. Im Jahr 2024 bekannte sich Kenneth wegen Verschwörung zur Verbreitung von Ketamin mit Todesfolge schuldig. Das Urteil ist für den 27. Mai angesetzt.
Matthew Perry war am 28. Oktober 2023 in seinem Haus in Los Angeles gestorben. Er wurde 54 Jahre alt. Der Schauspieler hatte über viele Jahre offen über seine Kämpfe mit Sucht und psychischen Erkrankungen gesprochen und sich mehrfach in Behandlung begeben. Bekannt geworden war er vor allem durch seine Rolle als Chandler Bing in der Kultserie "Friends", die von 1994 bis 2004 ausgestrahlt wurde und ihn zu einem der bekanntesten Schauspieler seiner Generation machte.






