Matthew Perrys Tod: Zwei Jahre Haft für Angeklagten
Erik Fleming ist im Fall um den Tod von Matthew Perry (†54) zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht des United States District Court für den Central District of California schickte den Fernsehregisseur am Mittwoch für 24 Monate ins Gefängnis. Zusätzlich wurden drei Jahre überwachte Bewährung angeordnet, wie unter anderem das Magazin People berichtet. Erik, ein früherer Bekannter von Matthew, war einer von fünf Angeklagten, die sich nach dem Tod des beliebten Friends-Stars verantworten mussten. Zuvor hatte er in einem Brief um Gnade gebeten. "Es ist wirklich ein Albtraum, aus dem ich nicht aufwachen kann. Die Fehler, die ich gemacht habe, lassen mir keine Ruhe", so Erik laut der Daily Mail.
Erik hatte sich bereits im August 2024 schuldig bekannt – und zwar in zwei zentralen Anklagepunkten: Verschwörung zur Verteilung von Ketamin und Verteilung von Ketamin mit Todesfolge. Laut Unterlagen der Staatsanwaltschaft räumte er ein, jenes Ketamin geliefert zu haben, das am Ende zu Matthews Tod führte. Das Rauschmittel soll er wiederum von Jasveen Sangha bezogen haben, die von den Ermittlern als "Ketamine Queen" beschrieben wird und im April zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Erik gab außerdem zu, 50 Vials des Wirkstoffs an Matthews persönlichen Assistenten Kenneth Iwamasa weitergegeben zu haben. Alle fünf in dem Fall angeklagten Personen – neben Erik und Jasveen auch Kenneth sowie die Mediziner Mark Chavez und Salvador Plasencia – legten laut People ein Schuldbekenntnis ab. In einem früheren Statement hatte der damalige U.S. Attorney Martin Estrada erklärt: "Diese Angeklagten kümmerten sich mehr um ihren Profit als um das Wohlergehen von Mr. Perry".
Matthew war am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren tot in einem Whirlpool in seinem Haus in Los Angeles gefunden worden. Die Autopsie stellte fest, dass der Schauspieler an den akuten Folgen von Ketamin starb; als mitursächlich wurden eine Herzkrankheit sowie die Wirkung des Substitutionsmittels Buprenorphin genannt. Laut Gerichtsdokumenten hatte der "Friends"-Liebling in den Wochen vor seinem Tod eine starke Ketamin-Abhängigkeit entwickelt und das Mittel teilweise sechs- bis achtmal täglich gespritzt. Matthew hatte in Interviews immer wieder offen über seine langjährige Suchtgeschichte gesprochen. In seinen Memoiren "Friends, Lovers, and the Big Terrible Thing" berichtete er ausführlich von seinen Entzugsversuchen, seinen Rückschlägen und davon, wie sehr ihm die Unterstützung von Freundinnen, Freunden und Familie in den dunkelsten Phasen seines Lebens half.








