Menowin Fröhlichs DSDS-Siegersong floppt in den Charts
Menowin Fröhlich (38) erlebt nach seinem Triumph bei Deutschland sucht den Superstar den ersten bitteren Dämpfer, denn die Euphorie der Live-Shows scheint im echten Musikgeschäft komplett zu verpuffen. Obwohl sich der frischgebackene Sieger im Finale mit rund 57 Prozent der Zuschauerstimmen durchsetzen konnte, taucht sein Siegersong "Mercy On Me" laut GfK Entertainment nicht in den Single-Midweek-Charts auf. Das bedeutet: In den vorläufigen Verkaufs- und Streamingtrends schafft es der Titel nicht einmal in die Top 100. In der Musikbranche sorgt dieses beinahe historische Chart-Debakel für reichlich hochgezogene Augenbrauen, schließlich war der Hype um seinen Sieg riesig und der Track auf allen Plattformen sofort verfügbar.
Die Ballade ist als extrem persönliches Werk für den Sänger konzipiert worden und sollte seine emotionale Lebensgeschichte widerspiegeln. Das Lied handelt von Glauben, Gnade und dem verdammt langen Weg zurück zu sich selbst – eine direkte Anspielung auf Menowins bewegte Vergangenheit mit Drogen, Alkohol und Haftstrafen. "Der Song erzählt davon, wer ich war, wer ich heute bin. Und dass Gott jeden liebt", erklärte der Musiker im Interview mit Bild und schwärmte von dem unvergesslichen Moment auf der DSDS-Bühne. Umso härter dürfte ihn nun die Realität treffen, dass die Zuschauer zwar für ihn angerufen, seinen Song danach aber schlichtweg nicht gestreamt oder gekauft haben.
Privat versucht der Realitystar trotz der ausbleibenden Chart-Erfolge, die Füße stillzuhalten und auf Stabilität zu setzen. Um nach dem großen Trubel nicht direkt wieder abzuheben, besucht er nach eigenen Angaben regelmäßig einen Psychologen und arbeitet intensiv an seiner persönlichen Entwicklung. Den wichtigsten Rückhalt bekommt der mehrfache Vater dabei von seiner langjährigen Partnerin Ronja und seinen Kindern. Während im Netz nach wie vor heftige Diskussionen um den Finalausgang toben und sich sogar Dieter Bohlen (72) schützend vor seinen Lieblingskandidaten stellen musste, plant Menowin im Hintergrund bereits Bücher und eine eigene Familien-Dokusoap. Ob er damit erfolgreicher wird als mit seiner Musik, bleibt abzuwarten.











