Glimpflich: Kim Kardashian rettet Häftling vor Exekution

Glimpflich: Kim Kardashian rettet Häftling vor Exekution

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min

Kim Kardashian (45) hat die Kaution für den zum Tode verurteilten Häftling Richard Glossip bezahlt und ihm damit ermöglicht, das Gefängnis zu verlassen. Der 63-Jährige wartet nun in Freiheit auf einen neuen Prozess – das erste Mal seit Jahrzehnten, dass er nicht hinter Gittern sitzt. Die Gesamtkaution belief sich auf 500.000 US-Dollar, wovon Kim die erforderliche Anzahlung von 50.000 US-Dollar übernahm. Richard verließ das Oklahoma County Detention Centre und wurde dort direkt von seiner Ehefrau Lea empfangen. "Ich bin einfach dankbar für meine Frau und meine Anwälte. Ich bin einfach glücklich", sagte er laut The Sun nach seiner Entlassung.

Richard war 1998 verurteilt worden, weil er seinen Arbeitskollegen Justin Sneed dafür bezahlt haben soll, ihren gemeinsamen Chef, den Motelbesitzer Barry Van Treese, zu töten. Justin gestand den Mord mit einem Baseballschläger und belastete Richard mit seiner Aussage – auf deren Grundlage die Verurteilung im US-Bundesstaat Oklahoma hauptsächlich erfolgte. Im vergangenen Jahr entschied der Oberste Gerichtshof, dass die Staatsanwaltschaft im damaligen Prozess falsche Aussagen zugelassen hatte, woraufhin die Verurteilung aufgehoben und ein neues Verfahren angeordnet wurde. Filmproduzent Scott Budnick, ein Unterstützer Richards, schrieb online auf Instagram: "Er muss auf Kaution entlassen werden, die großzügig und sofort von Kim Kardashian bezahlt wurde, die seit Jahren für Richards Freiheit kämpft."

Laut ihrer Sprecherin engagiert sich Kim bereits seit 2013 für den Fall. Die Realitystar-Unternehmerin ist selbst angehende Anwältin – auch wenn sie ihre Anwaltsprüfung zuletzt nicht bestanden hat und diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut ablegen möchte. Richard ist bekannt dafür, dreimal einer Hinrichtung nur knapp entgangen zu sein, unter anderem aufgrund einer Verwechslung der für die Exekution vorgesehenen Medikamente in letzter Minute. Dreimal bekam er eine letzte Mahlzeit serviert, bevor die geplanten Hinrichtungen jeweils abgesagt wurden.

Kim Kardashian bei der Vanity Fair Oscar Party in Los Angeles, 15. März 2026
Getty Images
Kim Kardashian bei der Vanity Fair Oscar Party in Los Angeles, 15. März 2026
Aktivisten protestieren 2015 vor dem Supreme Court gegen die Hinrichtung von Richard Glossip
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Kim Kardashian, Realitystar
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