Nach ESC-Fiasko: Deutsche Zuschauer fordern Teilnahme-Stopp
Der Auftritt von Sarah Engels (33) beim Eurovision Song Contest ist vorbei – und die Reaktionen fallen bitter aus. Mit lediglich zwölf Punkten landete die Sängerin mit ihrem Song "Fire" auf dem drittletzten Platz, Rang 23 von 26. Den Sieg holte sich stattdessen die bulgarische Sängerin Dara (27) mit ihrem Lied "Bangaranga". Nach der erneuten Enttäuschung für Deutschland melden sich nun zahlreiche Fans zu Wort – und fordern lautstark, dass Deutschland den ESC künftig sausen lassen sollte.
In diversen Onlineumfragen sprechen sich die Leser deutlich gegen eine weitere Teilnahme aus. Bei einer Bild-Debatte mit rund 20.000 Teilnehmern stimmten 93 Prozent dafür, dass Deutschland beim ESC 2027 in Bulgarien nicht mehr antreten sollte. Auch auf t-online machen Leser ihrem Frust Luft. Einer von ihnen schrieb: "Da Deutschland schon seit Jahren beim ESC regelmäßig einen der letzten Plätze belegt, sollte man in Zukunft auf eine Teilnahme verzichten und die ca. 450.000 Euro, mit der man sich den Startplatz 'erkauft', wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen." Ein anderer fragte: "Wie lange will Deutschland diesen Schwachsinn noch mitmachen? Wann kapiert endlich auch der Letzte, dass es nicht um Musik geht, sondern um Sympathie für die Länder?" Ein weiterer Leser würde es begrüßen, "dass Deutschland da zukünftig nicht mehr mitmacht", und spielte dabei auch auf die Finanzierungsrolle der ARD an. Als Mitglied der sogenannten "Big Five" ist Deutschland automatisch für das ESC-Finale qualifiziert – als einer der größten Geldgeber der European Broadcasting Union.
Für Sarah bedeutet das schwache Ergebnis eine weitere Belastung nach Wochen heftiger Diskussionen. Die frühere DSDS-Teilnehmerin stand schon im Vorfeld des Wettbewerbs stark im Fokus, ihr Song, ihre Stimme und sogar ihr Bühnenoutfit wurden in den sozialen Medien scharf kommentiert. Unterstützer aus der Unterhaltungsbranche stellten sich damals klar vor die Sängerin und kritisierten den rauen Ton im Netz.









