"Großes Fest": Sarah Engels ist nach ESC nicht enttäuscht
Beim ESC-Finale in diesem Jahr ist Sarah Engels (33) mit ihrem Song "Fire" auf dem 23. Platz gelandet – und das, obwohl die Sängerin alles gegeben hat. Vom Publikum gab es für die 33-jährige Kölnerin keinen einzigen Punkt, von den Jurys immerhin zwölf. Den Sieg holte sich Dara aus Bulgarien mit ihrem Titel "Bangaranga", der satte 504 Punkte mehr sammelte als Sarahs Beitrag. Trotzdem zeigte sich die 33-Jährige direkt nach der Show betont positiv gestimmt und gab ein Statement ab, das viele überraschte.
"Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist", sagte sie laut RTL in der Pressekonferenz und betonte, dass es für sie "ein großes Fest" gewesen sei. Dass Deutschland grundsätzlich schwere Chancen auf den Sieg hat, war offenbar auch für Sarah von Anfang an klar: "Ich glaube, das ist kein Geheimnis, dass Deutschland generell es sehr, sehr schwer hat beim Eurovision." Gleichzeitig zollte sie dem Siegertitel Respekt: "Ich find' den geil. Ich mag Dara, die ist sexy. Ich mag den Song. Also ich bin sehr stolz auf sie." Auch der für die deutsche ESC-Beteiligung zuständige Sender SWR zog in der Presserunde ein positives Fazit. Clemens Bratzler, der ESC-Verantwortliche beim SWR, erklärte: "Sarah hat wirklich eine super Show abgeliefert." Sie sei eine würdige Vertreterin Deutschlands gewesen, die Anerkennung und Respekt verdient habe.
Kurz nach ihrem Auftritt auf der ESC-Bühne hatte sich Sarah bereits in ihrer Instagram-Story emotional bei ihren Fans gemeldet und ihre Begeisterung kaum in Worte fassen können. In der Pressekonferenz machte sie dann laut RTL noch deutlich, warum der Ausgang für sie persönlich keine große Niederlage darstellt: "Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern." Für sie gehe es grundsätzlich darum, Leichtigkeit und Angstfreiheit vorzuleben – und das Risiko der ESC-Teilnahme sei genau Ausdruck davon gewesen.











