

Schützling würdigt Rennfahrer Kyle Busch (†41) als Legende
Vier Tage nach dem Tod von Kyle Busch hat sein ehemaliger Schützling Daniel Suarez dem verstorbenen Rennfahrer auf bewegende Weise gedacht. Beim Coca-Cola 600 auf dem Charlotte Motor Speedway in North Carolina gewann Suarez das Rennen – und hielt kurz inne: Er blickte nach oben und zeigte in den Himmel, ein stiller Gruß an seinen Mentor. Gegenüber dem Magazin People beschrieb er Kyle anschließend als "den Michael Jordan des NASCAR" und betonte, wie tief sein Tod die gesamte NASCAR-Gemeinschaft getroffen hat. "Nur eine Woche zuvor war ich noch mit Kyle zusammen, er wirkte absolut fit – und jetzt ist er nicht mehr bei uns. Es ist sehr unwirklich, wie sich die Dinge entwickelt haben", so Suarez.
Im Gespräch mit dem Newsportal hob Suarez vor allem die menschliche Seite seines Mentors hervor, die die Öffentlichkeit oft nicht kannte. "Er war einfach so ein guter Mensch und jemand, der anderen wirklich gerne geholfen hat", erinnerte sich Daniel. Als junger Fahrer habe er Kyle bereits 2014 kennengelernt und ein Jahr lang wöchentlich von dessen Ratschlägen profitiert. "Er musste mir nicht helfen, und er hat mir eine Hand gereicht, als ich sie am dringendsten brauchte", so Suarez weiter. Trotz des schweren Verlustes sei es "eine Ehre" gewesen, das Rennen für ihn zu gewinnen. Busch war am 21. Mai im Alter von 41 Jahren an einer schweren Lungenentzündung gestorben, die sich zu einer Sepsis entwickelt hatte. NASCAR, die Busch-Familie und sein Team Richard Childress Racing hatten seinen Tod gemeinsam bekannt gegeben.
Kyle galt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der NASCAR-Geschichte. "Sein Vermächtnis wird ewig leben. Er hat so viele Rekorde in diesem Sport gebrochen", sagte Suarez. Die Bindung zwischen den beiden war tief: Suarez beschrieb Kyle als "Superheld" für ihn – jemanden, dem er zu Beginn noch aufgeregt gegenüberstand. Auch sein Rennstall RCR hat bereits eine besondere Geste vollzogen: Die Startnummer 8, die Kyle maßgeblich selbst mitgestaltet hatte, wurde zurückgezogen und für seinen elfjährigen Sohn Brexton reserviert – für den Fall, dass dieser einmal selbst in der NASCAR fahren möchte.





