Ehre für Kyle Busch (†): NASCAR zieht seine Nummer 8 zurück
Nach dem Tod von Kyle Busch zieht sein Rennstall Richard Childress Racing (kurz: RCR) die legendäre Startnummer 8 zurück. Wie das Team nun in einem Statement, das es unter anderem auf Facebook teilte, bekannt gab, wird die Nummer für seinen elfjährigen Sohn Brexton reserviert – für den Fall, dass dieser einmal selbst in der NASCAR starten möchte. Bis dahin bleibt die stilisierte Acht unberührt. Kyle, der am 21. Mai im Alter von 41 Jahren starb, hatte maßgeblich am Design der Nummer mitgewirkt, als er 2023 zum Team stieß. Beim nächsten anstehenden Rennen auf dem Charlotte Motor Speedway und darüber hinaus wird somit nicht mehr die Nummer 8, sondern die Nummer 33 eingesetzt. Austin Hill soll beim Coca-Cola-600-Rennen den Platz des verstorbenen Stars übernehmen.
In seinem Statement machte das Team deutlich, welche Bedeutung die Zahl für die NASCAR-Welt hat: "Kyle Busch war maßgeblich an der Gestaltung der stilisierten Nummer 8 von RCR beteiligt, und sie ist zu einem Synonym für Kyle geworden – ein wichtiges Symbol für seine Fans und die gesamte NASCAR-Branche", schrieb das Team und ergänzte: "Niemand kann sie auf dem Niveau weiterführen, das er erreicht hat." Kyle ist nicht der erste RCR-Fahrer, dessen Nummer nach seinem Tod zurückgezogen wird. Nach dem tragischen Tod von Dale Earnhardt beim Daytona 500 im Jahr 2001 hatte dessen Team die Nummer 3 aus dem Verkehr gezogen.
Kyle hinterlässt seine Frau Samantha sowie die gemeinsamen Kinder Brexton und Lennix. Die NASCAR-Welt trauert um einen der größten Fahrer seiner Generation: Der in Las Vegas geborene Rennfahrer holte 2015 und 2019 die NASCAR Cup Series Championship und wurde 2023 in die Liste der 75 größten Fahrer der NASCAR-Geschichte aufgenommen. In einem gemeinsamen Statement von NASCAR, der Familie Busch und RCR hieß es: "Unsere gesamte NASCAR-Familie ist am Boden zerstört über den Verlust von Kyle Busch. Er war ein seltenes Talent, wie es einmal in einer Generation vorkommt." Kyle war am 20. Mai bewusstlos in einem Rennsimulator in Concord im US-Bundesstaat North Carolina aufgefunden und in ein Krankenhaus nach Charlotte gebracht worden, wo er am folgenden Tag starb.







