

Nach Sturz gelähmt: Das waren Eric Osterlunds erste Gedanken
Ein einziger Moment hat das Leben von Eric Osterlund komplett auf den Kopf gestellt. Der Extremsportler und Tantra-Experte, der vielen Fans aus der Show "Stranger Sins" bekannt ist, war nach seinem Reitunfall plötzlich von der Brust abwärts gelähmt – und merkte beim Aufwachen sofort, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. In einem neuen Instagram-Reel erzählt Eric nun ruhig, fast gelassen, von genau diesem Augenblick. Er beschreibt, wie er nach dem Sturz die Augen öffnete, versuchte, seinen Körper zu bewegen – und in derselben Sekunde verstand, dass seine Wirbelsäule verletzt war. Sein allererster Gedanke in diesem Schockmoment überrascht: "Ich habe ein gutes Leben gelebt", sagt er in dem Clip, den er nun mit seinen Followern teilt.
In dem Video spricht Eric ausführlich darüber, warum er diesen Gedanken so schnell akzeptieren konnte. Der Realitystar erzählt, dass er die vergangenen zwölf Jahre praktisch ohne Sicherheitsnetz gelebt habe – immer im Hier und Jetzt, mitten in der Welt der Extremsportarten und fern von klassischen Zukunftsplänen. Sparpläne, sichere Bürojobs oder das Anpassen an gesellschaftliche Erwartungen hätten in seiner Lebensrealität kaum eine Rolle gespielt. "Es ging immer darum, so hart wie möglich zu leben", erklärt er und betont, dass ihm bewusst gewesen sei, dass bei seinen riskanten Hobbys jederzeit "irgendwas passieren" könne. Jetzt, während seiner intensiven Reha in einem Rehabilitationszentrum, trainiert er täglich stundenlang. Das Team vor Ort plant sogar schon ein "Success Story"-Porträt über ihn, obwohl er erst seit rund einem Monat dort ist und noch mehrere Wochen harte Therapie vor sich hat.
Besonders bewegt zeigt sich Eric von der Reaktion seines Umfelds. Er berichtet, dass ihn seit dem Unfall Nachrichten von allen Seiten erreichen – auch von Menschen, mit denen er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte oder die ihm nur flüchtig begegnet waren. "Menschen, mit denen ich seit Jahren nicht gesprochen habe, melden sich und sagen: Hey, wusstest du, dass du mich so oder so inspiriert hast?", berichtet Eric. Für den Experten fühlt sich das an, als hätte er sein erstes Leben abgeschlossen: Er spricht davon, er habe das Gefühl, er sei "gestorben" und lese nun seine eigenen Nachrufe, die ihm als Nachrichten aufs Handy flattern. Nach der Not-OP an seiner verletzten Halswirbelsäule und dem Start der Reha betrachtet er seine jetzige Zeit als "Leben Nummer zwei", in dem er wieder alles geben will. Eric macht deutlich, dass er diesen neuen Abschnitt mit derselben Entschlossenheit angehen möchte wie sein früheres, körperlich unversehrtes Leben – nur eben mit anderen Voraussetzungen und einem völlig neuen Blick auf das, was vor ihm liegt.




