

Nach Unfall: Eric Osterlund spricht über seine Verletzungen
Eric Osterlund, bekannt als "Tantric Eric" aus "Stranger Sins", hat sich jetzt gegenüber RTL zu seinem schweren Reitunfall geäußert, der sein Leben am 6. April schlagartig veränderte. Bei einem Ausritt in Südafrika stürzte der 34-jährige Tantracoach vom Pferd und erlitt eine Sprengfraktur des fünften Halswirbels mit einer inkompletten Rückenmarksverletzung. Seitdem liegt er im Krankenhaus und kämpft sich Schritt für Schritt zurück ins Leben: "Die vergangenen Tage gehörten zu den schwierigsten meines Lebens, und ich weiß, dass noch weitere schwierige Momente vor mir liegen."
Eric schildert die Momente unmittelbar nach dem Unfall gegenüber RTL besonders eindringlich: "Sobald ich auf dem Boden aufkam, versuchte ich, mich zu bewegen, und in diesem Moment wusste ich, dass mein Leben nicht mehr dasselbe sein würde." Kurz zuvor habe er noch gedacht: "Ich habe ein gutes Leben geführt. Ich bin im Reinen mit allem, was als Nächstes kommt." Doch nach dem Sturz konnte er seine Beine nicht bewegen und auch die Arme waren kaum einsatzfähig. Nach einer stundenlangen Not-OP, bei der zwei Wirbel entfernt und mit Knochentransplantaten und einer Metallplatte stabilisiert wurden, folgte ein zweiter Eingriff mit einer zusätzlichen Platte. Inzwischen kann er Arme und Nacken teilweise wieder bewegen. "Ich arbeite weiterhin daran, Tag für Tag mehr Bewegungsfreiheit zurückzugewinnen", so Eric.
Für Eric beginnt damit ein langer Weg, der nicht nur körperlich, sondern auch finanziell eine große Herausforderung darstellt. Die Behandlungskosten sollen sich laut RTL auf eine sechsstellige Summe belaufen, von der die Versicherung nur einen Teil übernimmt. Um ihn zu unterstützen, haben Freunde und sein Bruder eine Spendenaktion auf "GoFundMe" ins Leben gerufen, bei der bereits mehr als 30.000 Euro zusammengekommen sind. Eric beschreibt diese Unterstützung als "sehr bewegend" und betont, wie wichtig für ihn nun das Netzwerk aus Freunden, Familie und seiner Partnerin Anna ist. Trotz allem richtet er den Blick nach vorn: "Ich bin aufrichtig glücklich mit dem Leben, das ich bisher gelebt habe, und ich freue mich darauf, diese Reise fortzusetzen – voll und ganz zu leben, etwas zurückzugeben und das zu teilen, wofür ich mich begeistere."




