Schwere Foltervorwürfe setzen Prinz Harry massiv unter Druck
Prinz Harry (41) gerät gleich von mehreren Seiten unter Druck: Die Menschenrechtsorganisation Survival International fordert den zweifachen Vater öffentlich dazu auf, von seinem Posten bei der afrikanischen Naturschutzorganisation African Parks zurückzutreten. Hintergrund sind schwerwiegende Vorwürfe gegen die Schutzranger der Organisation, die in der Republik Kongo aktiv ist. Survival International wirft African Parks weitreichende Menschenrechtsverletzungen vor – darunter Vergewaltigung und Folter an indigenen Gemeinschaften. Besonders brisant: Harry soll laut einem Bericht der Times diese Woche an einer Spendenveranstaltung in Arizona teilgenommen haben, bei der rund 859 Millionen Euro eingesammelt werden sollte – obwohl die Probleme nach Ansicht der Aktivisten nach wie vor ungelöst sind.
Caroline Pearce, die Direktorin von Survival International, äußerte sich deutlich gegenüber der Times: "Es ist empörend zu sehen, dass Harry African Parks trotz der schrecklichen Menschenrechtsverletzungen, die seine Ranger an den Baka begangen haben, weiterhin unterstützt." Ein Anführer der Baka-Gemeinschaft berichtete der Organisation: "Wir arbeiten nicht mit ihnen. Die Art, wie African Parks uns hier behandelt, ist gewalttätig." African Parks selbst hatte bereits im Mai 2025 eingeräumt, dass "in einigen Fällen Menschenrechtsverletzungen stattgefunden haben", und tiefes Bedauern über das Leid der Opfer geäußert. Harrys Vertreter verwiesen bei einer Anfrage durch das Magazin Hello! auf eben dieses Statement. Parallel zu den Vorwürfen rund um African Parks ist Harry außerdem mit einer Verleumdungsklage seiner früheren Stiftung Sentebale konfrontiert, die er 2006 mitgegründet hatte. Harry und sein enger Freund Mark Dyer, der ebenfalls in der Klage genannt wird, wiesen die Vorwürfe "kategorisch" zurück.
Harrys enge Bindung an den afrikanischen Kontinent reicht bis in seine Kindheit zurück. Bereits 1997 reiste er gemeinsam mit seinem Vater König Charles III. (77) nach Südafrika – damals auch, um nach dem Tod seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) Abstand zu finden. In einer Rede aus dem Jahr 2022 beschrieb er Afrika als seinen persönlichen Rückzugsort: "Seit ich Afrika zum ersten Mal mit 13 Jahren besuchte, habe ich auf dem Kontinent immer Hoffnung gefunden. Tatsächlich war er für den Großteil meines Lebens meine Lebensader." Auch seine Frau Herzogin Meghan (44) führte er schon früh in diese Welt ein – bereits 2016, in den Anfängen ihrer Beziehung, reisten die beiden gemeinsam nach Botswana. Im September 2019 kehrten sie dorthin zurück, diesmal mit ihrem damals vier Monate alten Sohn Prinz Archie (7), für eine Südafrika-Tournee.







