Christian Olivers Witwe bricht Schweigen zum Flugzeugabsturz
Rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod ihres Partners Christian Oliver (†51) und ihrer beiden Töchter hat Jessica Klepser jetzt erstmals im Fernsehen über die Tragödie gesprochen. In einem Interview bei RTL öffnete die 51-Jährige ihr Herz und gewährte einen tiefen Einblick in ihre Trauer. "Ich hoffe, das ging schnell. Dass da unter Wasser kein Struggle war. Dass sie es fast gar nicht richtig realisiert haben. Dass da nicht viel Angst war und dann ganz schnell der Frieden kam", sagte Jessica über den Moment des Flugzeugabsturzes im Januar 2024, bei dem Christian und die gemeinsamen Töchter ums Leben kamen.
Wie Jessica im Interview beschreibt, versucht sie, die quälende Frage nach dem Warum bewusst zu umgehen: "Ich versuche, mir die Frage 'Warum?' nicht zu stellen. Es ist halt gelaufen, wie es gelaufen ist. Das ist die Realität jetzt." Besonderen Halt findet die Witwe in ihrem Schlaf – in der Hoffnung, ihren Liebsten dort zu begegnen. "Ich versuche, viel guten Schlaf zu haben, weil ich halt immer hoffe, dass sie mich in meinen Träumen besuchen", erzählte sie. Seit eineinhalb Jahren setzt sie sich zudem in einer Trauergruppe mit ihrem Verlust auseinander. Und eines ist ihr dabei klar: "Die drei wollen auf jeden Fall, dass ich auch mal lache. Und das versuche ich."
Zum zweiten Jahrestag des Unglücks im Januar 2026 hatte Jessica die Karibikinsel Bequia aufgesucht, wo das Flugzeug abgestürzt war. Dort besuchte sie die Orte, an denen Christian und die Mädchen ihre letzten Tage verbracht hatten, und traf auch den Fischer, der die Leichen geborgen hatte. Dieser berichtete ihr, dass ihre beiden Töchter im Wasser noch einander im Arm gehalten hatten, wie Bunte berichtet. Jessica betonte in dem RTL-Interview außerdem, dass es beim Trauern kein Richtig und kein Falsch gebe: "Du musst es machen, wie es sich für dich richtig anfühlt."








