Wie schlecht geht es Kronprinzessin Mette-Marit wirklich?
Der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) bereitet dem Land zunehmend Sorgen. Ihre Lungenfibrose-Erkrankung soll sich in den vergangenen Wochen spürbar verschlechtert haben – so sehr, dass sie bei offiziellen Terminen mittlerweile auf Sauerstoff angewiesen ist. Sowohl Kronprinz Haakon (52) als auch König Harald V. (89) haben sich in den letzten Tagen in Pressegesprächen besorgt über Mette-Marits Zustand geäußert und bestätigt, dass sie schwer krank ist. Dass Haakon deshalb seine offizielle Japanreise um einen Tag verkürzt hat und Tochter Ingrid Alexandra (22) ihr Studium vorübergehend unterbricht, um bei ihrer Mutter zu sein, unterstreicht den Ernst der Lage.
Die norwegische Königshaus-Expertin Caroline Vagle vom Magazin Se og Hör verfolgt die Entwicklung genau. Gegenüber Svensk Dam sagte sie: "Die Situation zeigt, dass sie wirklich ernsthaft erkrankt ist. Es ist klar, dass das alle sehr mitnimmt, und ich verstehe gut, dass der Kronprinz so wenig Zeit wie möglich von ihr getrennt sein möchte." Are Martin Holm, Leiter der Lungenabteilung am Rikshospital in Oslo und behandelnder Arzt von Mette-Marit, hatte bereits im Dezember auf einer Pressekonferenz eine mögliche Lungentransplantation ins Spiel gebracht. Dabei betonte er, dass der richtige Zeitpunkt entscheidend sei: "Man kann nicht zu früh und nicht zu spät transplantieren. Man darf auch nicht zu krank sein, sonst übersteht man die Operation nicht." Gleichzeitig machte er Hoffnung: "Es ist eine große und beängstigende Operation, aber es ist auch eine Rettung und eine Lösung."
Haakon hatte für seine offizielle Reise einen Aufenthalt in Japan vom 1. bis 4. Juni geplant, den er nun einen Tag früher beendet. Der geplante Besuch in der Hafenstadt Hachinohe am 4. Juni fiel damit aus. Mette-Marit wurde im Jahr 2018 mit der seltenen Lungenkrankheit Lungenfibrose diagnostiziert, einer Erkrankung, bei der das Lungengewebe vernarbt und sich verhärtet. Die Krankheit ist unheilbar und kann im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.








