Missglückter Eingriff: Ruth Moschner verklagt Beauty-Klinik
Ruth Moschner (50) befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit mit einer Schönheitsklinik. Der Grund: ein missglückter Beauty-Eingriff an ihren Beinen. Die Moderatorin unterzog sich einer Radiofrequenz-Microneedling-Behandlung – insgesamt drei Sitzungen zu je 600 Euro – und zahlte damit rund 1800 Euro für ein Ergebnis, das sie sich ganz anders vorgestellt hatte. Statt glatterer Haut blieben ihr neue Dellen. Gegenüber spot on news verriet sie im Rahmen der Veröffentlichung ihres neuen Buches "Die Fuck-it-List-Challenge": "Ich hatte mir also für schlappe 1800 Euro ein paar wirklich gut gelungene Extradellen auf den Beinen gegönnt."
Besonders verärgert ist Ruth über den Umgang der Klinik mit dem Vorfall. Bei der Nachuntersuchung seien die Schäden zunächst noch eingeräumt worden – dann kam laut der 50-Jährigen jedoch ein Schreiben, in dem das schlechte Ergebnis auf ihr Alter, möglichen Gewichtsverlust oder eine Fettabsaugung zurückgeführt wurde, die sie vor 25 Jahren an sich hatte durchführen lassen. "Guter Witz. Im Prinzip beleidigen sie damit ihre Hauptzielgruppe", so Ruth. Hinzu kam, dass sie ihre eigene Patientenakte nicht freiwillig ausgehändigt bekam, sondern einen Gerichtsbeschluss dafür benötigte.
Inzwischen wird sie von einem Fachanwalt vertreten. Zudem haben Expertinnen aus Dermatologie und ästhetischer Medizin ihr bestätigt, dass nicht nur die Behandlung selbst fehlerhaft durchgeführt worden sei, sondern auch die Aufklärung im Vorfeld nicht den erforderlichen Standards entsprochen habe. "Was mich jedoch am meisten entsetzt, ist, dass hier keine Verantwortung für einen offensichtlichen Fehler übernommen wird", betonte sie. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, möchte Ruth den Prozess öffentlich begleiten und offen über den Verlauf berichten.






