Wegen Epstein-Kontakt: König Harald verteidigt Mette-Marit
Nachdem die engen Verbindungen zwischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) öffentlich geworden sind, hat sich nun König Harald (89) persönlich zu Wort gemeldet. Er nimmt seine Schwiegertochter in Schutz. In einem Interview mit der norwegischen Zeitung VG betonte der norwegische Royal, dass Mette-Marit nichts Illegales getan habe. Außerdem hob er hervor, dass sie den Kontakt zu Epstein sehr früh abgebrochen habe – früher als viele andere in Norwegen. "Das sollten wir ihr ein wenig anrechnen", behauptete Harald gegenüber dem Blatt.
Auf die Frage, ob er gewusst habe, wie intensiv der Kontakt zwischen seiner Schwiegertochter und Epstein gewesen sei, antwortete der König schlicht: "Nein, das habe ich nicht." Das Gespräch fand nur wenige Tage nach einem Interview von seinem Sohn Kronprinz Haakon (52) statt. Er stellte sich rund 13 Minuten lang den Fragen zahlreicher Journalisten. Für das norwegische Königshaus reiht sich Haralds aktueller Auftritt damit in eine Serie von öffentlichen Stellungnahmen ein, die das Ansehen der Familie wiederherstellen sollen.
Denn seit dem Bekanntwerden der Verbindung zu Epstein kämpft das norwegische Königshaus mit massiven Vertrauensverlusten. Eine Umfrage vom März zeigte, dass 47 Prozent der Befragten Mette-Marit nicht als zukünftige Königin Norwegens sehen wollen. Nur 34 Prozent sprachen sich dafür aus. Besonders belastend ist eine E-Mail der Kronprinzessin an Epstein, in der sie schrieb: "Ich habe dich gegoogelt. Einverstanden, dass das nicht so gut aussieht." Diese Nachricht soll sie verfasst haben, nachdem Epstein bereits wegen Förderung der Prostitution einer Minderjährigen verurteilt worden war. Mette-Marit hat erklärt, sie erinnere sich nicht mehr daran, was sie damals bei der Suche gefunden habe. Der Kontakt zwischen den beiden hatte im Jahr 2011 begonnen.










