Geena Davis ist glücklich über ihre späte Mutterschaft
Mit 70 Jahren blickt Geena Davis (70) auf ihr Leben zurück – und zeigt sich dabei sehr zufrieden mit dem Weg, den sie gegangen ist. In einem Interview mit The Times sprach die Schauspielerin jetzt offen über ihre späte Mutterschaft, ihr Liebesleben und ihre Einstellung zum Älterwerden. Ihre Tochter Alizeh, heute 24, bekam sie mit 46, ihre Zwillingssöhne Kian und Kaiis, heute 22, mit 48 – alle drei Kinder mit ihrem Ex-Partner Reza Jarrahy, von dem sie sich 2017 trennte. "Ich bin wirklich froh, dass ich Kinder später im Leben bekommen habe, denn bis dahin hatte ich mich sehr verändert. Ich hatte eine andere Sichtweise auf die Dinge", erklärte sie gegenüber The Times.
Die Rollen als starke Frauen, die sie im Laufe ihrer Karriere gespielt habe, hätten dabei eine wichtige Rolle gespielt: "Diese mutigen, starken Menschen haben auf mich abgefärbt." Über ihr Liebesleben sprach Geena ebenfalls offen. Ihre Ehe mit Schauspieler Jeff Goldblum (73), der von 1987 bis 1991 ihr Ehemann war, bereue sie heute: Sie sei damals "zu voreilig" gewesen und hätte der Beziehung "mehr Zeit" geben sollen. Als besonders schmerzhaft bezeichnete sie hingegen die Trennung von Regisseur Renny Harlin (67), mit dem sie von 1993 bis 1998 verheiratet war – er habe sie "auf die schlimmstmögliche Weise verraten". Ihren Ex-Partner Reza nannte sie dagegen einen "fantastischen Vater". Aktuell sei sie nicht in einer Beziehung. Die Promi-Dating-App Raya zu nutzen, sei ihr zu unangenehm, sagte sie.
Geena Davis feierte ihren 70. Geburtstag im Januar dieses Jahres – innerlich aber fühle sie sich wie 35, wie sie The Times verriet. Kein Zufall: Genau in diesem Alter erschien ihr wohl bekanntester Film "Thelma & Louise". "Ich bin entspannt, was das angeht – man sieht älter aus, aber innen drin ist man noch immer dieselbe Person", sagte die Schauspielerin. Seit Veröffentlichung ihrer Memoiren "Dying Of Politeness" betont sie zudem, wie sehr ihr Privatsphäre am Herzen liege. In dem Buch hatte sie unter anderem auch ihre Überraschung darüber geschildert, dass Fremde sie über die Umstände der Geburten ihrer Kinder befragt hätten.







