Lil Wayne gewinnt Gerichtsprozess gegen Ex-Bodyguard
Für Rapper Lil Wayne (43) ist ein jahrelanger Rechtsstreit mit einem klaren Sieg zu Ende gegangen. Ein Gericht in Los Angeles entschied nun zugunsten des Musikers und gegen seinen ehemaligen Bodyguard Christian Carlos, der ihn auf Schadensersatz verklagt hatte. Carlos hatte Lil Wayne vorgeworfen, ihn im Jahr 2021 am Wohnhaus des Rappers in der Gegend von Hidden Hills mit einer Schusswaffe angegriffen und bedroht zu haben. Lil Wayne bestritt die Vorwürfe stets. Wie TMZ unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, endete der Fall mit einem deutlichen Urteil zugunsten des Rappers.
Carlos verlor nicht nur den Prozess – er muss den Gerichtsunterlagen zufolge auch umgerechnet rund 25.000 Euro an Geldstrafe zahlen. Das Gericht hatte Lil Wayne zunächst 22.000 Euro zugesprochen und anschließend weitere 3.000 Euro obendrauf gepackt, als die Klage endgültig abgewiesen wurde. Carlos hatte seine Klage im Dezember 2023 eingereicht. Hintergrund der damaligen Vorwürfe soll ein Streit gewesen sein, bei dem Lil Wayne seinen Bodyguard beschuldigt hatte, Fotos weitergegeben zu haben, und ihn daraufhin aufforderte, das Grundstück zu verlassen. Laut Carlos habe der Rapper hierbei zu einer Schusswaffe gegriffen, was dieser vehement bestritt.
Lil Wayne, bürgerlich Dwayne Carter, gehört seit Jahrzehnten zu den einflussreichsten Namen im Hip-Hop. Der Rapper aus New Orleans wurde bereits als Teenager vom Label Cash Money Records unter Vertrag genommen und feierte seitdem zahlreiche Charterfolge. Mit seinem 2008 erschienenen Album "Tha Carter III" gelang ihm einer seiner größten kommerziellen Durchbrüche – das Werk verkaufte sich allein in der ersten Woche über eine Million Mal. Das jüngste Urteil dürfte der Rapper, der sich gerade mit einer 20-Jährigen verlobt haben soll, als Befreiungsschlag aus einem belastenden Kapitel empfinden, das ihn in den letzten Jahren stark beschäftigte. Nun kann er sich endlich wieder voll und ganz auf seine Musik konzentrieren.










