Lil Waynes Ex-Assistent musste seine Joints drehen
Ein kurioser Blick hinter die Kulissen von Lil Wayne (43): Neue Gerichtsunterlagen geben nun Einblicke, welche besonderen Anforderungen der Rapper an seinen ehemaligen Assistenten gestellt haben soll. Andrew Williams, der den Musiker mehrere Jahre lang begleitete, beschreibt darin eine äußerst fordernde Rund-um-die-Uhr-Stelle mit einigen ungewöhnlichen Aufgaben. Wie das US-Portal TMZ berichtet, musste der Mitarbeiter Lil Wayne nicht nur auf Reisen und Terminen begleiten, sondern unter anderem auch dafür sorgen, dass der Rapper pünktlich geweckt wurde, seine Taschen gepackt waren und jederzeit fertig gerollte Joints bereitlagen.
Laut den Unterlagen war der Job dabei deutlich mehr als ein normaler Assistentenposten. Andrew sollte demnach rund um die Uhr erreichbar sein, sein Handy stets geladen halten und sich flexibel an den schnellen Lebensstil des Musikers anpassen. Zum Anforderungsprofil gehörten außerdem ein guter Umgang mit Kindern und Hunden, Eigeninitiative sowie eine "positive Einstellung". Auch "angenehme persönliche Hygiene", mentale Belastbarkeit und ausreichend Kraft zum Tragen von Taschen sollen Teil der Voraussetzungen gewesen sein. Zudem musste Andrew laut TMZ absolute Diskretion wahren und eine Verschwiegenheitserklärung über private Angelegenheiten seines Arbeitgebers unterschreiben.
Die ungewöhnliche Aufgabenliste ist Teil eines laufenden Rechtsstreits zwischen Andrew und seinem ehemaligen Arbeitgeber. Der frühere Assistent wirft Lil Wayne vor, ihn 2022 während eines Privatjet-Flugs angegriffen zu haben, nachdem er versucht habe, einen Streit zwischen dem Rapper und dem Piloten zu schlichten. Lil Wayne bestreitet die Vorwürfe und argumentiert, sein Verhalten sei eine Reaktion zur Selbstverteidigung gewesen. Wie der Fall ausgehen wird, bleibt abzuwarten. Erst kürzlich konnte der Musiker zudem ähnliche Vorwürfe seines Ex-Bodyguards erfolgreich zurückweisen.










