Armie Hammer plant Comeback nach Vorwürfen und Skandalen
Armie Hammer (39) hat sich in einem aktuellen Interview erstmals ausführlich zu seinem öffentlichen Absturz im Jahr 2021 geäußert und dabei Verantwortung für seine damalige Situation übernommen. Gegenüber The Hollywood Reporter erklärte der Schauspieler, er habe sich seine Probleme selbst eingebrockt – auch wenn er die schweren Vorwürfe gegen ihn nach wie vor bestreitet. "Ich habe mir diese Probleme selbst gemacht. Das ist mir nicht durch einen Zufall passiert", sagte er dem Magazin und betont: "Ich habe nicht getan, was die Leute sagen, dass ich es getan habe. Aber ich habe sehr gefährliche und unsichere Menschen in mein Leben gelassen, und ich habe Menschen in meinem Leben verärgert – und so stehen wir jetzt da."
Die Vorwürfe gegen Armie, darunter Vergewaltigung, körperliche Übergriffe und Kannibalismus-Fantasien, hatten 2021 für massive Schlagzeilen gesorgt. Er verlor mehrere Filmprojekte und seine Agentur und zog sich schließlich auf die Cayman Islands zurück, wo sein Vater lebte. Strafrechtlich wurden die Vorwürfe nie geahndet – die Staatsanwaltschaft in Los Angeles stellte die Ermittlungen 2023 mangels ausreichender Beweise ein. Auf die Frage, ob er sich wünschen würde, all das nie erlebt zu haben, antwortete er überraschend: "Ehrlich gesagt, nein. Ich erinnere mich an den emotionalen und mentalen Zustand, in dem ich vorher war. Gesunde Menschen verhalten sich nicht so, wie ich mich verhalten habe."
Jetzt meldet sich Armie mit einem neuen Filmprojekt zurück: In "Citizen Vigilante" unter der Regie von Uwe Boll ergatterte er seinen ersten Job seit fünf Jahren. "Ich glaube, ich habe geweint", sagte er The Hollywood Reporter über den Moment, als er das Angebot erhielt. "Es war einfach dieser Moment, in dem ich mir dachte: Ich werde die Sache tun dürfen, die ich mehr als alles andere liebe – außer meinen Kindern." Dass er dabei keine großen Ansprüche stellt, macht er unmissverständlich klar: "Ich hätte auch eine beschissene Katzenfutterwerbekampagne gemacht. Ich wollte einfach wieder arbeiten."










