Andy Serkis wollte "Andor"-Rolle eigentlich ablehnen
Fast wäre eine der beliebtesten Figuren der Star Wars-Serie "Andor" gar nicht auf dem Bildschirm erschienen. Andy Serkis, der den Häftling Kino in drei Episoden der Serie verkörpert, hätte die Rolle beinahe abgelehnt. Gegenüber Variety erklärte der Schauspieler jetzt offen, warum er zunächst gezögert hatte: "Ehrlich gesagt war ich etwas besorgt, da ich ja bereits als Oberster Anführer Snoke im 'Star Wars'-Universum mitgewirkt hatte. Ich dachte, das wäre schon verwirrend genug für die Fans. Und ich befürchtete, sie könnten eine seltsame Verbindung zu dieser neuen Figur, die ich spielen sollte, herstellen." An der Seite von Diego Luna (46), der die Hauptfigur Cassian Andor spielt, wurde Andy schließlich doch zu einem der markantesten Gesichter der Serie.
Den entscheidenden Anstoß zum Umdenken gab Serienschöpfer Tony Gilroy. Als Andy sich mit ihm traf, war er von der thematischen Ausrichtung der Serie sofort überzeugt: "Als ich Tony Gilroy traf, war ich von seiner Herangehensweise an die Geschichte begeistert. Faschismus aus der Perspektive von 'Star Wars' zu beleuchten, fand ich einfach unglaublich." In der Serie spielt Andy den Vorarbeiter Kino, der in einer kaiserlichen Gefängnisfabrik auf Narkina 5 Dienst leistet. Nachdem er mitbekommt, wie ein älterer Mitgefangener kurz vor seiner Entlassung vom Imperium getötet wird, hilft Kino dabei, einen Ausbruch zu organisieren. Der gelingt zwar – doch Kino selbst entkommt dabei nicht.
Andy ist im "Star Wars"-Universum kein Unbekannter: In "Star Wars: Das Erwachen der Macht" und "Star Wars: Die letzten Jedi" spielte er den Bösewicht Oberster Anführer Snoke. Einem noch breiteren Publikum bekannt ist er jedoch als Gollum aus der Herr der Ringe-Trilogie von Peter Jackson (64). Im kommenden "Herr der Ringe"-Film "The Lord Of The Rings: The Hunt For Gollum" wird er die Hauptrolle spielen. "Andor" gilt unterdessen als die politischste aller "Star Wars"-Serien und hält auf der Kritikerbewertungsplattform Rotten Tomatoes eine beeindruckende Wertung von 96 Prozent. Eine dritte Staffel wird es dennoch nicht geben: Aus kreativen und produktionstechnischen Gründen endete die Serie nach der zweiten Staffel.










