Wegen Flugplatz: Guy Ritchie gewinnt Streit gegen Nachbarn
Guy Ritchie (57) darf seinen Flugplatz weiter ausbauen: Der britische Regisseur hat jetzt die offizielle Genehmigung erhalten, auf dem Compton Abbas Airfield im englischen Dorset zwei Ferienwohnungen einzurichten. Die Unterkünfte sollen Gästen ermöglichen, die Flugerlebnisse auf dem historischen Gelände tagsüber zu genießen und anschließend direkt vor Ort zu übernachten. Anwohner hatten die Pläne zuvor scharf kritisiert und Guy vorgeworfen, einen "Luftfahrtthemenpark durch die Hintertür" zu schaffen – ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Nachbarschaft.
Der Dorset Council ließ die Einwände der Anwohner jedoch nicht gelten. Der zuständige Planungsbeamte erklärte, die Umnutzung der Gebäude für Touristenunterkünfte sei "akzeptabel" und bringe auch wirtschaftliche Vorteile für die Region. Zudem wurde eine Auflage erteilt, die sicherstellt, dass die Apartments ausschließlich als Kurzzeitvermietung und nicht als Dauerwohnraum genutzt werden dürfen. Ein Nachbar hatte zuvor beklagt, dass der Lärm der historischen Flugzeuge die Lebensqualität erheblich beeinträchtige: "In den Garten zu gehen ist wie das Betreten eines Filmsets aus dem Zweiten Weltkrieg – mit lautem historischem Fluggerät, das ständig über einen hinwegfliegt", zitierte ihn The Sun.
Seit Guy den Flugplatz im Jahr 2022 kaufte, hat er ihn stetig ausgebaut: Er eröffnete ein Smokehouse-Restaurant, verlegte einen über 130 Jahre alten öffentlichen Wanderweg und bietet Spitfire-Flugerlebnisse an. Das Gelände liegt nahe seinem Ashcombe Estate an der Grenze zwischen Dorset und Wiltshire – einem Anwesen, das er einst mit seiner Ex-Frau Madonna (67) bewohnte. Heute teilt er den Landsitz mit seiner Frau Jacqui, mit der er abwechselnd dort und in London lebt.








