Roman über ihr Leben: Natalie Portman ist empört
Natalie Portman (45) steckt mitten in einem unerwarteten Buch-Wirbel: Die Schauspielerin soll sich laut der britischen Zeitung The Times von Star-Autorin Rachel Cusk verraten fühlen. Der Grund: Rachels neuer Roman "The Story of M", der im August in den Handel kommen soll, dreht sich um eine berühmte Schauspielerin, die stark an Natalie erinnert. Besonders pikant: Natalie, die derzeit ihr drittes Kind erwartet, hatte Rachel früher einmal als eine ihrer Lieblingsautorinnen bezeichnet – jetzt soll sie sich "verraten" fühlen und "empört" sein, wie ein Insider berichtet.
In "The Story of M" erzählt Rachel die Geschichte einer Autorin, die ihre berühmte Schauspielerin-Freundin um Erlaubnis bittet, über sie zu schreiben. "Vor einer Weile habe ich der Schauspielerin M gesagt, dass ich darüber nachdenke, ihre Autobiografie zu schreiben. Sie mochte die Idee. Sie ist sportlich", soll es zu Beginn des Romans heißen. Die Hauptfigur M wird als ehemaliger Kinderstar beschrieben, der später in einem Film über Ballett mitspielt – eine Parallele, die an Natalies Oscar-Rolle in "Black Swan" erinnert. Ein Literaturkritiker, der der Times Einblicke gab, nennt die Ähnlichkeiten "sehr eindeutig" und spricht von einem "sehr erkennbaren Porträt von Natalie Portman". Gleichzeitig wirft er der Schriftstellerin vor, die Schauspielerin durch den Fokus auf ihren Ruhm zu entmenschlichen.
Im letzten Teil des Romans soll M ihre Darstellung schließlich direkt kritisieren: Die Figur klagt darüber, das Buch sei "verletzend" und enthalte "Dinge, die sie selbst nicht an sich wiedererkenne". Der Erzähler wehrt sich daraufhin mit den Worten: "Es bist nicht du. Es ist niemand." Ob Rachel damit möglichen Vorwürfen vorbeugen will oder schlicht auf die Freiheit der Fiktion pocht, bleibt offen.








