Produzenten hielten Danielle Fishel am Set für "verrückt"
Danielle Fishel (45) hat jetzt offen über ihre Erfahrungen am Set von "Girl Meets World" gesprochen. In Jennie Garths (54) Podcast "I Choose Me" schilderte die Schauspielerin, dass sie bei der Fortsetzungsserie ganz anders behandelt worden sei als früher bei "Boy Meets World". Während sie als junges Seriengesicht in den 90ern am Set eher still geblieben sei und Anweisungen der Produzenten ohne Widerspruch befolgt habe, habe sie sich bei "Girl Meets World" als erwachsene Frau mit klaren Vorstellungen gezeigt. Genau das habe bei einigen Verantwortlichen offenbar für Irritationen gesorgt. Danielle sagte, sie habe das Gefühl vermittelt bekommen, sie sei plötzlich "verrückt" oder schwer im Umgang, nur weil sie Grenzen gesetzt und ihre Meinung geäußert habe.
Sie schildert, dass sie heute als Erwachsene nicht mehr bereit sei, über eigene Gefühle hinwegzugehen. Wenn sie sich unwohl gefühlt habe, habe sie gezielt das Gespräch gesucht: "Ich bin dann zu der Person gegangen und habe gesagt: 'Kann ich mit dir über etwas reden? Das lässt mich gerade unwohl fühlen.'" Die Reaktionen hinter den Kulissen schildert Danielle so: "Plötzlich hieß es: 'Sie ist verrückt! Sie hat Regeln und Grenzen, wie wir mit ihr reden, sie anfassen und mit ihr interagieren dürfen.'"
Durch diese Reaktionen zweifelte Danielle zwischenzeitlich sogar an sich selbst. "War ich das? War ich schwierig?", fragte sie sich. Doch sie kam zu einem klaren Entschluss: "Die Alternative gibt mir nicht das Gefühl, dass ich mit mir selbst leben kann. Also muss ich wohl einfach schwierig sein." Rückblickend räumte sie auch ein, dass sie sich in manchen Momenten vielleicht eingemischt habe, wo es sie nichts anging – es sei denn, es ginge darum, ein Kind vor etwas zu schützen. Mit ihrer Rolle als Topanga in Boy Meets World wurde Danielle in den 1990er-Jahren zu einer Kultfigur für eine ganze Generation.








