Feuerwehr, Notarzt und Co.: Großaufgebot bei Nader Jindaoui
Ein gewaltiges Aufgebot an Einsatzkräften sorgte bei Nader Jindaoui (29) und seiner Familie für einen echten Schreckmoment. Am Vortag rückten vor dem Wohnhaus in Heidelberg plötzlich Feuerwehr, Polizei und ein Notarztwagen an – allein fünf große Löschfahrzeuge parkten vor der Tür. Der Grund: Eine bislang unbekannte Person hatte per Notruf gemeldet, dass es in dem Haus des Social-Media-Stars und Profifußballers brennen würde. Vor Ort zeigte sich jedoch schnell, dass an der Meldung nichts dran war. Es gab keinerlei Feuer, Nader, seine Frau Louisa Jindaoui (26) und die beiden gemeinsamen Kinder blieben unverletzt. Wenige Stunden später machte der Familienvater den Vorfall in den sozialen Medien öffentlich. Dabei stellte er auch klar, dass der falsche Alarm für den Verantwortlichen nicht folgenlos bleiben wird – im Gegenteil, es dürfte für den Anrufer ernsthafte und teure Konsequenzen geben.
"Gestern war die Feuerwehr bei uns. Fünf Feuerwehrautos, Notarztwagen, Polizei. Jemand hat bei der Feuerwehr angerufen und gesagt, dass es bei uns brennt, und wird deshalb auch richtige Probleme bekommen. Nicht nur Probleme – das wird auch richtig teuer", schilderte Nader den Ablauf auf Instagram. Nach seinen Angaben muss der Unbekannte mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Trotz des Schrecks fand der Sportler auch positive Worte: Er hob hervor, wie schnell die Einsatzkräfte bei ihm eingetroffen seien. Im Fall eines echten Notfalls könnten seine Familie und die Menschen in der Nachbarschaft also offenbar rasch mit Hilfe rechnen. Gleichzeitig wies er auf die Gefahr solcher Falschmeldungen hin. Werden Feuerwehr und Rettungsdienst grundlos gebunden, könnten sie bei einem zeitgleichen echten Einsatz womöglich erst mit Verspätung ankommen.
Der Vorfall trifft Nader ausgerechnet in einer Phase, in der er zuletzt ohnehin offen über Druck und Rückschläge gesprochen hatte. Vor wenigen Monaten hatte er auf Instagram seine schwierige Saison bei TSG Hoffenheim II in der dritten Liga thematisiert. Seine Bilanz nach 20 Einsätzen und 434 Minuten Spielzeit nannte er selbst bitter: "Ich habe in 20 Spielen nicht ein Tor und nicht eine Vorlage gemacht. Das ist krank." Gleichzeitig betonte er damals, er wolle nicht nach Ausreden suchen: "Natürlich kann ich die Schuld woanders suchen. Trainer schuld, Mitspieler schuld oder mein Vermieter ist schuld. Aber man sollte den Fehler bei sich suchen."









