Burgas: ESC 2027 findet in Bulgariens Urlaubsparadies statt
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Burgas: ESC 2027 findet in Bulgariens Urlaubsparadies statt

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min
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Der Eurovision Song Contest macht 2027 erstmals an der bulgarischen Schwarzmeerküste Station: Gastgeberin des Musikwettbewerbs wird die Hafenstadt Burgas. Wie die Europäische Rundfunkunion EBU und der bulgarische Sender BNT bekannt gaben, setzte sich die Stadt bei der Suche nach dem Austragungsort überraschend gegen die Hauptstadt Sofia durch. Gefeiert wird in der Arena Burgas, wo am 15. Mai 2027 das große Finale stattfindet. Zuvor müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort zwei Hürden überwinden: Die beiden Halbfinals sind für den 11. und 13. Mai angesetzt. Bis zu 15.000 Fans können die Shows in der modernen Veranstaltungshalle vor Ort mitverfolgen.

Die Arena Burgas wurde erst 2023 eröffnet und lässt sich für Konzerte auf eine Kapazität von bis zu 15.000 Zuschauern erweitern. Die Stadt selbst zählt rund 200.000 Einwohner und ist damit die viertgrößte Bulgariens – sie liegt etwa 360 Kilometer östlich von Sofia. Für die Besucher verbindet sich der ESC mit Urlaubsflair: Der etwa fünf Kilometer lange Meeresgarten verläuft direkt am Strand, und in der Umgebung finden sich bekannte Badeorte wie der Party-Hotspot Sonnenstrand. Auch die Anreise aus dem Ausland dürfte unkompliziert sein, denn Burgas verfügt über einen eigenen Flughafen. Dieser ist nach dem Flughafen in Sofia der am stärksten frequentierte des Landes.

Möglich wurde die Premiere durch Dara (27): Die Sängerin gewann den Wettbewerb 2026 in Wien mit ihrem Song "Bangaranga" und bescherte ihrem Heimatland damit den ersten Sieg in der Geschichte des Musikevents. Bulgarien darf den ESC nun zum ersten Mal ausrichten. Die Ausgabe 2027 bringt zudem mehrere bereits beschlossene Regeländerungen mit sich. So müssen die Teilnehmer künftig mindestens 18 statt 16 Jahre alt sein. Auch beim Gesang wird strenger hingeschaut: Der Leadgesang muss auf der Bühne komplett live erfolgen, vorproduzierte unterstützende Stimmen sind nicht mehr erlaubt. Neu ist außerdem eine Vorgabe zur Sicherheit. Der Wettbewerb darf nur noch in einem Land mit stabiler Sicherheitslage stattfinden. Bei bewaffneten Konflikten, geopolitischen Spannungen oder anderen gravierenden Gefährdungen kann die EBU einen anderen Rundfunksender mit der Ausrichtung beauftragen.

Sängerin Dara, ESC-Gewinnerin 2026
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Sängerin Dara, ESC-Gewinnerin 2026
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren das ESC‑Finale 2026 in der Wiener Stadthalle
Getty Images
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren das ESC‑Finale 2026 in der Wiener Stadthalle
Dara mit "Bangaranga" beim ESC-Finale, Mai 2026
Getty Images
Dara mit "Bangaranga" beim ESC-Finale, Mai 2026
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