Bodyshaming und OPs: Emma Fernlund weinte vor dem AYTO-Dreh
Schon lange vor dem ersten Drehtag flossen bei Emma Fernlund (25) die Tränen. Wie der Realitystar jetzt auf Instagram schildert, habe er vor seinem Einzug bei Are You The One – Reality Stars in Love massive Angst davor gehabt, erneut wegen seines Körpers kritisiert zu werden. Emma habe ihrer Mutter damals ihre Sorgen anvertraut. "Ich will nicht so, wie ich gerade aussehe, ins Format, weil ich genau weiß, dass die Leute wieder nur was Negatives zu kommentieren haben", habe sie gesagt. Der Hintergrund: Nach mehreren Operationen entsprach ihr Körper zu diesem Zeitpunkt nicht dem Bild, das andere von ihr gewohnt waren oder von ihr erwarteten. Als die offizielle Seite der Kuppelshow später ein Foto von ihr veröffentlichte, trat genau das ein, was die Influencerin vorher befürchtet hatte – unter dem Beitrag sammelten sich Kommentare zu ihrem Aussehen.
Das Bild sei rund vier Monate nach ihren Eingriffen entstanden, erklärt Emma auf der Plattform. Zu diesem Zeitpunkt habe sie noch mitten im Heilungsprozess gesteckt und sei am ganzen Körper geschwollen gewesen. Für viele Nutzer war das offenbar kein Thema: Unter dem Foto seien Reaktionen wie "Aufgedunsen", "sieht aus wie jeder andere" und "zugenommen" aufgetaucht. Die Reality-Bekanntheit stellt klar, dass sie damals zwar mehr gewogen habe als heute, gleichzeitig aber sehr ausgewogen gelebt habe und gesund gewesen sei. Geurteilt hätten die User also über ein Aussehen, dessen medizinischen Hintergrund sie überhaupt nicht kannten – und ohne zu wissen, wie weit ihre Genesung zu diesem Zeitpunkt fortgeschritten war. Die Erfahrung habe deshalb noch einmal deutlich gemacht, wie schnell im Netz über Körper gesprochen wird.
Ihre eigene Geschichte ordnet Emma in ein größeres Problem ein. Frauen würden unabhängig von ihrem Aussehen kritisiert – seien sie dünn, würden sie zunehmen oder etwas an sich verändern. Dabei könne hinter einer körperlichen Veränderung vieles stecken: eine Schwangerschaft, Stress, eine Krankheit, ein schwieriger Monat oder eben, wie in ihrem Fall, die Heilung nach einer Operation. Für sich selbst zieht die Influencerin nun einen Schlussstrich. "Ich höre auf, mich zu rechtfertigen für mein Gesicht oder für meinen Körper oder für jede Version von mir, die gerade da ist", betont sie in ihrem Beitrag. An alle, die Ähnliches erleben, richtet sie zudem eine klare Botschaft: "Dein wunderschöner Körper ist nicht dazu da, um kommentiert zu werden, sondern dich durch dein Leben zu tragen."











