Banges Warten auf Laborergebnisse: Bushido hatte Todesangst

Banges Warten auf Laborergebnisse: Bushido hatte Todesangst

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Ein Knubbel am Ohr, eine Operation und dann das bange Warten: Rapper Bushido (47) hat in letzter Zeit eine echte Zitterpartie durchlebt. Im Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" erzählt der Rapper jetzt ganz offen, welche Gedanken ihm durch den Kopf gingen, während der bei der OP entfernte Tumor im Labor untersucht wurde. Der achtfache Vater malte sich in dieser Zeit das Schlimmste aus: dass ihn eine bösartige Diagnose aus seinem Leben mit Ehefrau Anna-Maria Ferchichi (44) und den Kindern reißen könnte. Dass ihn die Ungewissheit besonders hart traf, hat einen bitteren Grund: Sowohl seine Mutter als auch sein Vater starben an Krebs. "Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen", gibt der Musiker mit Blick auf die Vorstellung zu, seine Liebsten zurückzulassen.

Dass überhaupt jemand genauer hinschaute, ist übrigens Anna-Marias Verdienst: Sie hatte die leichte Erhebung vor dem Ohr ihres Mannes bemerkt und ihn so lange bearbeitet, bis er zum Arzt ging. Wie sich herausstellte, saß der Tumor direkt am Gesichtsnerv und war zur Wange hin "relativ in den Nerv eingewachsen", wie Bushido schildert. Nach dem Eingriff gab die Ärztin zwar Entwarnung und ging von einem gutartigen Befund aus – endgültige Gewissheit konnte aber nur das Labor liefern. In dieser Hängepartie musste der Rapper an seinen Vater denken, der kurz vor seinem Tod keine Angst vor dem Sterben hatte, sein spät gefundenes Familienglück aber nur ungern zurückließ. "Deswegen sage ich, habe ich total gemerkt, wie sehr mich dieses Vatersein auch so selbstlos hat werden lassen", erklärt der 47-Jährige. Nach außen ließ er sich davon jedoch kaum etwas anmerken – selbst mit Anna-Maria sprach er zunächst wenig darüber.

Die Erlösung kam dann spät abends – und beinahe wäre sie an ihm vorbeigerauscht. Weil sein Handy lautlos gestellt war, entdeckte Bushido erst später drei verpasste Anrufe und eine Sprachnachricht seiner Ärztin. Beim Lesen der Transkription stockte ihm bei den Worten "Es tut mir leid" der Atem – dabei entschuldigte sich die Medizinerin damit nur für die späte Uhrzeit. Dann folgte der Satz, auf den die Familie so lange gewartet hatte: "Es ist wie erwartet, ein gutartiger Tumor." Laut Anna-Maria brach ihr Mann daraufhin in Tränen aus – und erst in diesem Moment habe sie überhaupt begriffen, wie groß seine Angst gewesen war. Der Tumor wurde vollständig entfernt, und die OP war trotz des gutartigen Ergebnisses sinnvoll: Nach Angaben der Ärzte hätte sich das Gewebe auch später noch bösartig verändern können.

Bushido beim DSDS-Finale 2026 in Köln
Imago
Bushido beim DSDS-Finale 2026 in Köln
Bushido nach der Entfernung seines Tumors
Instagram / bush1do
Bushido nach der Entfernung seines Tumors
Bushido und Anna-Maria Ferchichi, August 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Bushido und Anna-Maria Ferchichi, August 2026
Bushido sprach erst nach der Entwarnung über seine Angst: Könnt ihr das nachvollziehen?