Ralfs Coming-out: Cora Schumacher stellte ihre Ehe infrage
Vor rund zwei Jahren machte Ralf Schumacher (51) publik, dass er einen Mann liebt. Für seine Ex-Frau Cora Schumacher (49) geriet damit vieles ins Wanken. Im Gespräch mit Bild öffnet sich die TV-Persönlichkeit und verrät, wie sehr sie diese Nachricht beschäftigte. Sie hinterfragte damals die Ehe mit dem früheren Formel-1-Piloten und die gemeinsame Vergangenheit. Vor allem eine Frage ließ Cora nicht los: Welche Momente waren aufrichtig? "Natürlich habe ich mir viele Fragen gestellt. Natürlich bin ich unsere gemeinsamen Jahre durchgegangen und habe überlegt: Okay, was davon war denn jetzt echt?", erklärt die 49-Jährige während des Interviews. Sie und Ralf hatten sich bereits Jahre zuvor getrennt, dennoch ließ das Coming-out ihre gemeinsame Geschichte für Cora in einem völlig neuen Licht erscheinen.
Besonders die Reaktionen auf Social Media und Co. machten Cora damals zu schaffen. "Was mir sehr, sehr wehgetan hat, waren diese öffentlichen Kommentare: 'Ach, du hast doch genügend Geld bekommen. Du bist ein Golddigger.' Das hat mich richtig fertiggemacht", schildert sie gegenüber dem Blatt. Bei diesen Worten ringt die Mutter von David Schumacher (24) mit den Tränen. Heute versuche sie, andere nicht mehr von ihrer Sicht auf die frühere Beziehung zu überzeugen. "Ralf hat seine Wahrheit, ich habe meine Wahrheit", stellt Cora klar und ergänzt: "Ich weiß, was mich krank gemacht hat." Näher führt sie dies aber nicht aus.
Heute ist Cora reflektierter und versteht sich um einiges besser. Das führt die Medienpersönlichkeit auf Therapie und medizinische Diagnosen zurück. Im Jahr 2016 wurde bei ihr ADHS festgestellt, hinzu kommt nach eigenen Angaben ein Anteil aus dem Autismus-Spektrum. "Für vieles, was ich jahrzehntelang an mir selbst nicht verstand, habe ich dadurch erstmals eine Erklärung gefunden. Ich wusste immer, dass ich anders bin als andere. Aber ich wusste selbst nicht, wie ich mit mir umgehen sollte. In meiner Kindheit gab es diese Diagnosen noch nicht", berichtet sie während des Interviews. In der Therapie habe sie auch begriffen, dass sie ihren Emotionen häufig ohne Filter freien Lauf lässt. Schon ihr Vater habe zu ihr gesagt: "Cora, dein Herz liegt auf deiner Zunge. Das ist nicht immer gut." An ihre Kindheit als Tochter eines Tankstellenpächters denkt Cora gern zurück: Als "Cory von der Tanke" sei sie schüchtern und zugleich etwas extrovertiert gewesen sowie lebensfroh, enthusiastisch und Menschen gegenüber sehr offen.


























