Rob Reiners (†) Schwägerin über die Narbe, die immer bleibt
Neun Monate nach dem Tod von Rob Reiner (†78) und seiner Frau Michele (†70) meldet sich eine Angehörige erstmals öffentlich zu Wort. Martine Singer, die Schwester von Michele, sprach darüber, wie sehr die Familientragödie die Hinterbliebenen bis heute belastet. Im Gespräch mit Extra bezeichnet sie die vergangenen Monate als "wirklich schwierig". Der Verlust präge die Angehörigen bis heute tief und habe ihr bisheriges Leben grundlegend verändert. "Unser Leben hat sich für immer verändert. Ich nehme an, eine Wunde heilt, aber die Narbe bleibt", erklärt Martine gegenüber dem Medium. Wie schmerzhaft die Situation für sie weiterhin ist, lasse sich kaum in Worte fassen: "Es ist wirklich schwer zu beschreiben, weil es nie weggeht." Der Regisseur und seine Frau waren im Dezember 2025 gestorben – sie sollen mutmaßlich von ihrem gemeinsamen Sohn Nick (33) getötet worden sein. Für die Hinterbliebenen bedeutet die Tragödie somit nicht nur den Verlust des Ehepaares, sondern zugleich eine schwere Belastung innerhalb der eigenen Familie.
Wie Martine gegenüber Extra weiter schilderte, gehe innerhalb der Familie jeder auf seine eigene Weise mit dem Geschehenen um. Besonders eng steht sie Jake Reiner (35) und Romy Reiner zur Seite. Die beiden Kinder ihrer Schwester betrachtet Martine inzwischen wie ihren eigenen Nachwuchs. Dennoch ist ihr bewusst, dass sie Michele nicht ersetzen kann. "Ich werde niemals meine Schwester sein und ich kann niemals das ersetzen, was in ihrem Leben fehlt, aber ich betrachte sie als meine Kinder", betont sie im Interview mit Extra. Die Verbindung zwischen ihnen sei durch die gemeinsame Trauer noch enger geworden. "Zwischen uns passt kein Blatt Papier", beschreibt Martine ihr Verhältnis zu Jake und Romy. Für die Geschwister ist die Situation besonders belastend. Sie müssen nicht nur den Tod ihrer Eltern verarbeiten, sondern auch damit umgehen, dass ihr eigener Bruder Nick im Verdacht steht, Rob und Michele getötet zu haben.
Im Gespräch mit Extra erinnerte sich Martine auch an die Liebesgeschichte ihrer Schwester und des Filmemachers. "Sie waren absolut unglaublich zusammen. Sie lernten sich kennen und es dauerte nicht lange, bis sie für immer zusammen waren", erzählt sie. Dabei hebt Martine nicht nur die starke Verbundenheit der beiden hervor, sondern auch deren Charakter. Sie beschreibt Rob und Michele als "die fürsorglichsten, großzügigsten und brillantesten Menschen". Neben ihrem Familienleben hätten sich Rob und Michele zu Lebzeiten auch stark für andere engagiert. "Sie haben viel dafür getan, die Welt zu heilen", erklärt Micheles Schwester.


























