Kölner "Tatort": Sie ist Nachfolgerin von Klaus J. Behrendt
Im Kölner Tatort steht ein großer Umbruch an: Klaus J. Behrendt (66) verlässt das Format und Ricarda Seifried übernimmt eine feste Ermittlerrolle und tritt damit seine Nachfolge an. Die Schauspielerin wird künftig als Kriminalhauptkommissarin Merle Rautenberg in der Domstadt auf Verbrecherjagd gehen – an der Seite von Freddy Schenk, der wie gewohnt von Dietmar Bär (65) gespielt wird. Ihren ersten Auftritt soll die 36-Jährige Ende 2027 in der 101. Kölner Folge mit dem Titel "Entfesselt" haben – die Dreharbeiten dafür haben dem Sender zufolge bereits begonnen.
Notwendig ist der Wechsel, weil Klaus J. Behrendt seinem langjährigen Ermittler Max Ballauf den Rücken kehrt. Der Schauspieler beendet sein Engagement auf eigenen Wunsch – und zwar nach 30 Jahren und genau 100 Folgen. "Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen, reift aber schon länger in mir", erklärte Klaus gegenüber dem WDR. Sein Ziel seien immer die 100 Folgen gewesen, die er damit nun erreicht hat. Damit endet eines der bekanntesten Ermittlerduos der Sonntagabendreihe in seiner bisherigen Besetzung.
Klaus möchte künftig mehr Zeit für sich und seine Familie haben. Ein grundsätzliches Karriereende bedeutet der Ausstieg für ihn aber nicht, wie der Schauspieler gegenüber dem WDR betonte: "Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte." Die Figur des Kölner Kommissars hat ihn fast die Hälfte seines Lebens begleitet. Seit 1997 ermittelte der 66-Jährige gemeinsam mit Dietmar Bär im Kölner "Tatort" und wurde mit der Rolle bei einem Millionenpublikum bekannt. Mit der 100. Folge schließt sich nun dieses Kapitel – und die Reihe bekommt mit Ricarda Seifried ein neues Gesicht.

























