Andrew Garfield hatte Angst vor Film mit Robert Redford
Als Andrew Garfield (43) seinen ersten Kinofilm drehte, war die Nervosität kaum auszuhalten. Für das Politdrama "Von Löwen und Lämmern" stand er ausgerechnet neben Hollywoodikone Robert Redford (†89) vor der Kamera, der damals auch noch Regie führte. Im Podcast "Good Hang with Amy Poehler" erinnert sich der Schauspieler jetzt an das Gefühl vor dem ersten Drehtag: "Ich habe Angst, bin nervös und kann kaum glauben, dass das wirklich passiert." Andrew spielte damals den Studenten Todd Hayes, Robert verkörperte dessen Professor Stephen Malley.
Doch die Ehrfurcht hielt nicht ewig, denn der Hollywoodstar ließ ganze vier Stunden auf sich warten. Aus Lampenfieber wurde Frust: "Dann kommt Bob vier Stunden zu spät, und zu diesem Zeitpunkt bin ich einfach nur sauer. Ich bin einfach wütend", schilderte Andrew den Stimmungsumschwung im Podcast. Als die Leinwandlegende schließlich eintrudelte, war der Ärger allerdings schnell verflogen. "Ein Großteil der Nervosität hatte sich irgendwie verflüchtigt, weil er so locker und ungezwungen war", berichtete Garfield weiter. "Er wusste nicht, dass er zu spät war. Er lebte einfach nach seiner eigenen Redford-Zeit", erzählte der "Spider-Man"-Darsteller amüsiert im Podcast von Amy Poehler.
Dass sein Kollege regelmäßig verspätet zu Dreharbeiten erschien, sei ohnehin bekannt gewesen. Böse ist Garfield ihm deswegen aber offensichtlich bis heute nicht: "Er war ein wunderschöner, wunderschöner Mensch – und kam ständig zu allem sehr spät." Zeit miteinander hatten die beiden reichlich, denn die gesamte Handlung rund um Andrews Rolle war mit Roberts Figur verknüpft.






















